Kaffeekanne

44 / 22 steht dafür, dass ich gestern im Jahr 2022 mein 44 Lebensjahr erreicht habe. Hätte ich gefeiert, dann hätte ich Poster mit einem passenden Logo an die Wände gehängt und Buttons damit produzieren lassen. Aber ich hab ja nicht gefeiert.

Am 10. September war die liebe Familie zum leckeren Abendbrot in unser Haus eingeladen. Zu Ehren des Junior, weil der feiert ja noch. Am Vormittag stellten wir fest, dass unserer Kaffeemaschine den Geist aufgegeben hatte. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt.

Wir sind ja Filterkaffee-Trinker aus Überzeugung und uns kommt seit 19 Jahren nur Jakobs Krönung ins Haus. Klar hatten wir auch mal Kapsel-Automaten, aber das ist bei unserem Konsum noch teurer. Außerdem mag ich den Schwarzen Kaffee aus diesen Dingern nicht.

Das geht mir bei den Kaffeevollautomaten genauso. Klar, Milchkaffee oder Latte – geil. Aber einen schnellen einfachen Kaffee … der schmeckt mir da nicht. Hab mir sagen lasse das es alles Einstellungssache ist und man die richtigen Bohnen und Röstung etc. finden muss. Aber, Freunde, das ist mir dann zu kompliziert, da bin ich raus. Das ist nicht meine Welt.

Ich also ins Auto und ab zum Media-Markt. Ich hätte auch gern woanders gekauft, aber das gab die Zeit nicht her. Ich musste schnell und ohne große Suche erfolgreich sein. Die Gäste waren im Anflug.

Dort gab es dann die Maschine, die wir schon hatten (allerdings von Bosch statt Rowenta) und mit einer Thermoskanne statt Glaskanne. Preis war okay, ich packte die ein.

Die Alpha-Gemahlin findet Thermoskannen doof, ich aber habe mich gefreut. Denn hier im Home-Office hab ich in den letzten 2 Jahren so manche Kanne kalten Kaffee weggegossen, weil ich es einfach schlichtweg vergessen habe mir nachzuschenken. Mit der Thermoskanne hab ich natürlich viel mehr Zeit. Das sollte doch eine gute Sache sein.

Jetzt …. ja, jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen, die Kanne auch mit ins Büro zu nehmen, gemeinsam mit Milch und Süßstoff. Das geht jetzt ja, das gibt die Kanne ja her. Nach 2 Wochen renne ich aber noch immer für jeden Becher nach unten in die Küche.

Bei der nächsten Kanne dann, ganz bestimmt.

3 Kommentare

  1. Wobei das mit den weiten Wegen ja vielleicht gar nicht so schlecht ist. Baut Kondition auf, bringt Bewegung in den Büroalltag und ja, Bewegung halt 😉

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