Allein gelassen | 0081

Nach einem ziemlich guten Arbeitstag machte ich gestern um 17 Uhr Feierabend. Die Gattin war noch auf der Arbeit, der Bengel unterwegs. Alex alleine zu Hause. Ich schenkte mir einen Cola-Rum ein und weil ich den Tag nicht viel gegessen hatte, schoss der ziemlich schnell in die Bratzbirne. Vielleicht war das Mischungsverhältnis auch nicht optimal

Die gute Stimmung muss man natürlich nutzen. Ich hörte 90iger Jahre EastCoastGangsta-Rap, 60iger Jahre Woodstock-Rock und schließlich 00er Jahre DeutschRock zum mit grölen. Stimmung prima.

Nebenbei kochte ich leckeres Essen und freute mich darauf das gemeinsam mit der Familie zu verspeisen.

Die Frau kam zuerst. War schlecht gelaunt und muss erstmal mit Ihrer Freundin telefonieren und war dann für 1,5 Stunden oder mehr verschwunden. Der Sohn kam noch viel später und hatte schon gegessen. Er verpisste sich auch gleich in sein Zimmer.

Eigentlich nicht schlimm, das alles. Aber ich fühlte mich so, wie ich mich als Teenie auf Partys häufig gefühlt hatte. Nach dem großen Hoch am Anfang des Abends, wenn die Party am lautesten ist, kommt die Phase, in der sich die Pärchen in die Ecken verziehen und die ohne Knutschpartner langsam nichts mehr trinken mögen. Dann setzt die Einsamkeit ein. Dann kann man entweder randalieren oder nach Hause gehen. Zum Randalieren schmerzt mir der Körper zu sehr und zu Hause war ich ja schon. Naja … muss man wohl durch ab und an.

1 Kommentar

  1. Fast ein Halbweise-Thema…
    Das Beste, wenn man so ein „hoch“ hat: Alleine bleiben, weiter trinken und sich freuen! Das kann man eh mit keinem teilen. Und wenn man dann noch seine Allerlieblingsmusik per Kopfhörer hören kann, dann… also für mich sind das die schönsten Momente!

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