Ich arbeite ja an einem Kundenservice-Standort der Telekom. Hier haben die meisten Mitarbeiter kein Notebook und können daher auch nicht von zu Hause aus arbeiten. Wobei es neben dem Notebook aktuell noch andere Infrastrukturprobleme bezüglich Home-Office für die meisten Kollegen geben würde.

Wie auch immer. Ich hab nen dienstliches Notebook aus Gründen. Ich könnte also von zu Hause aus arbeiten. Hab ich aber bisher nicht getan. Ich wollte mir nicht nachsagen lassen, das ich mir einen unfairen Vorteil verschafft habe. Und es weckt ja auch Begehrlichkeiten, weil andere eben auch Kinder haben und eben auch von zu Hause aus arbeiten möchten.

Als mich dann aber meine Teammitglieder am Montag fragten, warum ich denn nicht von zu Hause aus arbeiten würde, da wunderte ich mich schon ein wenig. Im folgenden wurde ich beinahe gedrängt von der Firma fern zu bleiben. Und irgendwie hatten die Kollegen ja auch recht. Bleib ich daheim, bin ich eine Person weniger die den Virus verbreiten kann. Und darum geht es ja schließlich.

Dienstags hatte ich einen geplanten freien Tag, weil ich da einen Termin hatte. Der Termin ist ausgefallen, nein nicht wegen Corona. Und so hatte ich Zeit mir ein kleines Büro im Gästezimmer einzurichten. Da ich meinen Schreibtisch, nach längerer Nicht-Nutzung, meinem Junior gespendet habe, damit er daran zocken kann, müssen es zwei Böcke und ne Tischplatte tun. Und nen ergonomischen Bürostuhl hab ich auch nicht. Aber hey … es wird schon gehen ;O)