Durch Corona mehr Verständnis für Flüchtlinge aus Krisengebiete

Der Virus bringt uns Deutsche in eine sehr ungewohnte Situation. Der Staat macht Dinge, die wir nicht kennen. Er schränkt uns in unserer Freiheit ein. Er minimiert die Optionen.

Das durch die Medien leicht aufkeimende Gefühl von Panik und Unsicherheit wird immer stärker. Und die Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Die einen müssen ganz sachlich die Pläne für die nächsten Wochen und Monate ändern. Die anderen Bunkern vollkommen falsche Produkte. Andere sind genervt oder machen sich Lustig darüber. Ich persönlich klammere mich an meine Routinen und versuche zu verdrängen.

Wie auch immer, kennen wir jetzt eine leichte Variante dessen, was die Menschen erleben die seit Jahren auf der Flucht vor Krieg und Verdammnis in Ihrer Heimat sind. Nur das ein Leben in einem Flüchtlingslager in der Türkei sicher noch viel trostloser und hoffnungsloser ist, als im Home-Office auf dem Lappy rum zutackern.

Bitte dieses „Corona-Hoffnungslos-Gefühl“ bei dem nächsten Gespräch zum Thema „Flüchtlingskrise“ wieder hervorholen und es menscheln lassen. Danke.

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