Was haben Michael Knight und Captain Jack Harkness gemeinsam? Einen coolen Computer am Handgelenk, mit dem coolen Dinge erledigt werden. Michael kann mit Kitt kommunizieren und Jack durch die Zeit reisen. In der Pop-Kultur gibt es sicher noch viele weitere Beispiele für Gadgets am Handgelenk, die erklären, warum so viele Menschen und bedingt eine Smartwatch haben wollen.
Als die ersten Geräte aufgekommen sind, fand ich die Idee auch total verführerisch. Allerdings stand Preis und Leistung in keinem für mich vernünftigen Verhältnis. Meinem Sohn schenkte ich dennoch eine gebraucht Samsung, die er auch eine Zeitlang nutze. Dann aber lag diese nur noch herum, ich testete das gute Stück.
Und es ist halt am Ende doch enttäuschend. Auch die teuren SmartWatches sind halt nur Fitnesstracker. Und das ist natürlich ganz witzig, seine Schritte zu zählen und zu sehen, an welchen Tagen man sich viel oder wenig bewegt hat. Aber insgesamt ist der Mehrwert für mich gleich null. Ja, es war erhellend zu sehen, dass ein Tag im Büro deutlich mehr Bewegung bedeutet als im Homeoffice zu sitzen. Aber der Hinweis der Uhr, dass ich mich dann jetzt doch mal bewegen können sollte, ist natürlich vollkommener Schwachsinn. Es wird schon seine Gründe haben, dass ich an meinem Stuhl gefesselt bin.
Auch die Benachrichtigungen vom Smartphone über neue Nachrichten nerven. Und Leute … es ist genauso unhöflich eine Nachricht auf der Uhr zu lesen, wie das Handy in die Hand zu nehmen.
Fazit: Nach einigen Wochen muss ich dann doch sagen: Nein … das brauche ich nicht.

