In seinem Artikel „Ohne Abi bist de nichts“  regt sich der Schreiberling Alex zu recht über eine Talkrund mit Anne Will auf. Er schreibt

Die Frage ist doch nicht, wie bekommen wir alle Kinder dazu Abitur zu machen. Sondern wie schaffen wir es, dass Kinder ungeachtet ihrer Herkunft Abitur machen können. Die Frage lautet, wie reduzieren wir den Anteil an Akademikerkindern und erhöhen den Anteil an Arbeiterkindern an den Universitäten. Die Frage ist, wie ändern wir dieses bildungsfeudale System in dem letztlich nur die privilegierten unter sich bleiben.

Die Frage ist, wie bekommen wir junge Erwachsene dazu, in Bäcker, Alten- oder Krankenpfleger erstrebenswerte Berufe und Erfüllung zu finden. Wie erhöhen wir die Akzeptanz nichtakademischer Berufe, auf das auch Juristen und Ärzte es erstrebenswert fänden, würden ihre Kinder Konditor werden wollen.

Die Antwort auf diese Fragen könnte das Bedingungslose Grundeinkommen sein. Wenn nicht mehr das Einkommen ausschlaggebend ist für die Berufswahl dann ist der Beruf keine Pflicht sondern die Berufung. Ja und dann können Kinder losgelöst vom Druck Ihrer Eltern entscheiden was Sie im Leben machen möchten. Schlaue Kinder aus armen Elternhaus können Abitur machen und Medizin studieren und dumme Kinder aus reichem Hause können kreative Bäcker werden. Toll…

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