Willkommen in der Simulation

Wenn man sich wegen der Nerven weder mit Politik noch Klima noch Food noch sonst etwas beschäftigt …. dann wird der Kopf seltsam frei. Und dann, dann beginnt man seltsame Dinge dort durchzuschieben.

Es gibt ja schon länger die Theorie, dass unserer Existenz ein Teil einer Simulation ist. Wir also gar nicht real existieren. Es gibt Menschen, die diesen Gedanken beängstigend finden. Ich nicht. Denn es ändert ja nichts an meiner Existenz. Beängstigend wäre natürlich, wenn mein Handeln gar nicht frei ist, sondern von den Parametern der Simulation abhängig oder gar mein Handeln gesteuert wird und dafür sorgt, dass sich Parameter in der Simulation ändern.

Ganz, ganz gruselig wiederum ist der Gedanke, dass ich nicht Teil der Simulation bin, sondern das zentrale Element. Und dass mit dem Ende meiner Existenz auch das Universum um mich herum aufhört zu existieren. Und damit seit Ihr alle von meinem langen Leben abhängig. Egal was ihr so macht, um die Welt zu retten.

Darauf mach ich mir erstmal ne Kippe an und trink nen Schnaps. Ist ja erst 7 Uhr morgens, hier in der Simulation.

2 Kommentare

  1. Ich glaube, es war Woody Allen, der mal sagte: „Wir alle sind nur der Traum eines schlafenden Hundes“.

    • alphathiel

      17. Oktober 2021 um 11:26

      Warum ist denn nur meine Kommentarfunktion wieder on?

      Kant sagte: Ich denke, also bin ich.

      Kann sein, dass ich das falsch zitiere. Aber er hat im Kern festgestellt, dass es egal ist, ob unsere Existenz ein Traum eines Schmetterlings ist. Wir sind hier und denken und damit ist es unsere Realität.

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