Self-Hosting – Teil 2 – der Schlafmodus

Private Daten sollen private Daten bleiben. Self-Hosting ist für mich der erste Schritt wieder die Hoheit über die Daten zu erlangen.

Der Schlafmodus

Als Server für meine Nextcloud (und vielleicht weiter Dienste, mal sehen wo hin der Weg mich führt) nutze ich ein ausrangiertes Acer-Laptop. Und obwohl die Kiste nicht megaperformant ist (und sicher schon 8 Jahre alt) scheint sie erstmal für meine Zwecke zu reichen. Die weiteren Tests werden Zeigen ob das wirklich so ist. Aber langsam steigern, nicht war.

Nach dem die Installation soweit geklappt hat, bin ich glücklich und klappe das Notebook zu. Wie für ein Notebook so üblich, geht das Display aus und kurz darauf schläft das Notebook ein. Und das soll natürlich nicht sein. Der Server muss ja immer online sein.

Das erste zu lösende Rätsel ist also: Wie bringe ich das Notebook dazu, nicht einzuschlafen wenn ich das Display zuklappe. Die Lösung ist eigentlich einfach (gilt vermutlich für alle Debian / Ubuntu-Systeme).

Ich logge mich per SSH auf den Server ein und öffne die Datei logind.conf. Dazu tippe ich den folgenden Befehl ein.

sudo nano /etc/systemd/logind.conf

In der Datei finden sich unter anderem die Einträge

#HandleLidSwitch=
#HandleLidSwitchDocked=

Diese ändere ich in

HandleLidSwitch=ignore
HandleLidSwitchDocked=ignore

um und speichere die Änderung mit Strg+X. Anschließend starte ich den Server neu und klappe das Display zu. Problem gelöst.

Mehr Informationen zur logind.conf finden sich unter https://www.freedesktop.org/software/systemd/man/logind.conf.html

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