Am Samstag den 21.06.2005 ging es dann zu meiner Schwester nach Aurich. Lecker Grillen und ein wenig was trinken und dann mit dem Rad zum Open Air mit Sarah Connor. Und das hab ich tatsächlich bisher weder erlebt noch gesehen. So viele Fahrräder … Dorfmenschen. Da kannst du nichts machen.

Was? Wo Aurich bzw. Tannenhausen liegt hab ihr gefragt? Klick. Wirklich am Arsch der Welt. Kurz vor Ende des Landes. Und das erklärt vermutlich auch warum alles so ein wenig beschaulich war. Kleiner Platz, wenig Menschen. Überall war Platz zum tanzen und sogar auf der Tribüne konnte man sicher noch gut erkennen wer da auf der Bühne steht.

So dicht war ich zumindest noch nie an Sarah dran und hatte dabei absolut und volle Bewegungsfreiheit. Also wenn ihr Fan von einem Act seit der in Tannenhausen auftritt, dann ist das durchaus eine Überlegung wert. Kann man ja mit nem Nordseeurlaub verbinden oder so.
Was uncool war: Wegwerfbecher und und Aperol Spritz gab es nur an ausgesuchten Ständen. Andere Mischgertränke gar nicht. Aber natürlich Bier. Kartenzahlung hab ich nicht gesehen.

Und zum Konzert an sich … Joah. Stabile Leistung. Die Dame kann ja was und manche Nummern finde ich überragend toll, viele aber auch eher etwas langweilig. Und das man dann Coverversionen spielt damit man auch zeigen kann, was die Stimme so alles kann, dafür hab ich auch Verständnis – nur reißt mich Moulin Rouge oder R-E-S-P-E-C-T gar nicht mit. Dennoch hat der Abend gereicht damit wir den kompletten Sonntag in Sauer gelegen haben und war damit irgendwie auch ein Erfolg.

Kultur
Kind ist erwachsen, Geld auf dem Konto und zu viel Freizeit. Was macht man da? Man genießt etwas Kultur.
