Diese Woche hab ich erfolgreich an mir gearbeitet und bin auf einem guten Weg. In der Herkunfts-Familie sieht es da leider etwas anders aus. Der Junior macht große Schritte zur Selbstständigkeit und ich hab Star Wars – Skeleton Crew und die aktuelle Staffel Doctor Who geschaut. Außerdem auf einem Sarah Connor Konzert gewesen.
Dieses Format ist toll. Es macht mir nämlich sehr doll bewusst was die Woche über alles so passiert. Und das was mir hier so einfällt ist sicher nur ein Bruchteil von dem, was ich wirklich so erlebe.
Selbstoptimierung 1
Erstmal bin ich Stolz auf mich. Ich hab die ganze Woche meine Tabletten korrekt genommen, habe jeden Tag mehr als das notwendige an Flüssigkeit zu mir genommen und meine Portionsgrößen reduziert und nur an 2 Abenden Alkohol getrunken. Und irgendwie fühle ich mich schon leichter – also mein Magen fühlt sich leichter an.
Der Neue-Neue-Alex war die ganze Woche am Start. Ich hab mich in keiner Situation stressen oder aus der Reserve locken lassen. Auch über Aufreger-Themen muss man sich eben nicht aufregen.
Alte weiße kranke Männer und Mutti
Schwiegervater musste ins Krankenhaus. Atemprobleme, Wassereinlagerung, Kreisluaf … der Hausarzt hat keine Zeit und speist mit IBU ab. Schwiegermutter setzt sich durch und die beiden fahren zum Krankenhaus. Gut so .. wird gleich Stationär aufgenommen. Flüssigkeit im Brustraum … und viele andere Dinge. Bekommt ein Haufen Medikamente und wird beobachtet. Das hätte böse ausgehen können.
Die Leute im Krankenhaus tun mir ein wenig Leid. Schwiegervater ist ein brummiger alter Ossi der auch gerne einen Dickkopf hat. Man darf ihm das aber nicht krum nehmen. Im Kern ist er ein Feiner. So schade das die so weit weg wohnen. In solchen Situationen wäre man gerne näher und würde unterstützen.
So wie meinen Stiefvater der vorsorglich eine Darmspiegelung machen lassen hat. Und wegen der Vollnarkose natürlich nicht selber heimfahren durfte. Dort aber wohl alles gut. Wenn man schon unterwegs ist, kann man ja auch gleich noch mit Mutti nen Kaffee trinken. Wobei meine Mutti nicht mehr da ist. Die Demenz hat das Wesen meiner Mutter sehr verändert. Eine sehr nette, etwas einfältige Person sitzt mir da gegenüber. Aber eben nicht meine Mutti. Hab sie natürlich trotzdem noch ganz doll lieb, bin aber gespannt wie der Krankheitsverlauf weitergeht.
Auto fahren lernen
Der Junior hatte diese Woche die ersten Fahrstunden (endlich). 3 Doppelstunden hat er absolviert. Er hat Probleme das Gas zu halten, wird immer automatisch schneller. Ansonsten wird ihm attestiert: „Ah, ein Schwarzfahrer!“ – weil er halt fahren kann. Dabei haben wir ja artig auf dem Verkehrsübungsplatz geübt. Hat er aber nicht richtig gestellt, der kleine Stinker. Findet diese Variante wohl cooler.
Wegen dem Gasgeben gebe ich ihm den Tipp mal eine andere Fußhaltung auszuprobieren. Wenn er die Hacke etwas steiler aufsetzt, dürfte ja weniger Druck aufs Gaspedal ausgeübt werden (verdammte Physik). Alles andere ist wohl kein Problem. Klar, erst ist Selbstbewusst und hat durch den Roller schon Erfahrung im Straßenverkehr. Wenn das so weitergeht, können wir ja doch noch begleitendes Fahren machen.
TT – Taxi Thiel
Achso … Krankentransporte Thiel hatte ja noch einen Einsatz die Woche. Junior hatte einen HNO Termin. Er hat ja immer Schleim im Hals und die Nase Dicht. Auf den Termin mussten wir 4 Monate warten. Ist ja nicht Lebensbedrohlich, also vollkommen okay. Ich hab mich auf einige Stunden Wartezeit eingestellt und begonnen mich in mein Buch zu vertiefen. Nach knapp 15 Minuten stieg der Bengel wieder in mein Auto. Straff durchorganisiert die Praxis. Diagnose: Alles normal, im Herbst Allergietest.
Selbstoptimierung 2
Und daran muss ich noch arbeiten – die Arbeitstage sind immer noch sehr dicht. Entsprechend bin ich zum Feierabend vom Kopf her wirklich fertig. Wenn ich dann noch einen privaten Termin habe, sei es auch nur Taxi-Fahrten dann fällt es mir schwer mich anschließend noch für andere Dinge aufzuraffen. Aber der Neue-Neue-Alex heult nicht, der packt das an und durchbricht Routinen und Abläufe und macht Dinge anders als bisher. Ihr werden schon noch davon lesen.
Skeleton Crew
Hab diese Woche endlich Skeleton Crew zu Ende geschaut – nach einer langen Pause. Hatte das ja gemeinsam mit Junior begonnen und dann fanden wir keine gemeinsame Zeit mehr. War mir jetzt egal. Habs durchgezogen. Wirklich schöne nette Wohlfühlserie mit gutem Ende. Wie es sich gehört. Drauf gekommen bin ich tatsächlich weil eine Fortsetzung von Spaceballs angekündigt wurde.
Also keine Fortsetzung – dann könnte ich es ja nicht schauen – sondern irgendwas anderes das auch Spaceballs heißt. Wir sind gespannt.
Der Doktor
Auch die zweite Staffel des 2023er Doktor Whos oder die 15te Staffel seit dem 2005er Reboot (ich steig da langsam selber nicht mehr durch) gesehen. Ich mag den Doktor noch immer. Es fühlt sich immer ganz besonders an diese Serie zu schauen. Es ist immer schön, es macht immer Spass und es immer spannend. Aber nicht mehr so spannend und schön und spaßig wie früher, das muss man ganz ehrlich sagen. Es wird deutlich mehr darauf geachtet Gesellschaftskritisch zu sein (was okay ist) und für Toleranz zu werben (was wichtig ist) aber das darf kein Selbstzweck sein. Also ein Schwuler Schwarzer Doktor der mit Röcken und bemalten Fingernägeln aufgeregt durchs Bild rennt ist halt irgendwie viel. Teils hat man das Gefühl das kein Raum mehr für seine Begleitung ist und schon gar nicht für die Geschichte. Aber gut, am Ende der Staffel gibt es eine Reinkarnation – mit überraschendem Ergebnis. Holger wird sich freuen.
Und nochmal: Versteht mich nicht falsch. Selbst der schlechtestes Doktor Who, ist immer noch 10 mal besser als 99% aller anderen Serien da draußen.
