Immer noch Urlaub. Immer noch zu viel Freizeit. Also machen wir uns erneut auf den Weg ans Meer. Diesmal in das von uns sehr geliebte Scharbeutz. Eigentlich hab ich von diesem Teil der Ostsee-Küste ein wenig die Schnauze voll. Hier waren wir in den letzten 12 Jahren sicherlich einmal im Jahr. Die Lübecker Bucht ist toll, aber es gibt doch auch anderes. Diesmal aber der besondere Kniff: Dieses eine schicke Hotel mitten im Ort, mit dem unverbauten Meerblick – das wollen wir doch mal ausprobieren.

Scharbeutz

Montag, 2025_06_02

Langsam kommt die Übung in das Thema „Kurztrip“. Ich nehme noch weniger Sachen als vor 14 Tagen mit, dafür haben wir eine Kühlbox mit Alkoholischen Getränken im Kofferraum dabei. Die Anreise ist Erwartungsgemäß angenehm. Die Strecke fahre ich im Schlaf, muss nur drauf achten wo Baustellen neu sind. Als wir die Autobahn, kurz vor Scharbeutz verlassen, regnet es sehr stark. Der Regen spült uns dann um 12:30 in der Tiefgarage des Hotels. Puh – hoffentlich bleibt das nicht so. Wir Fragen an der Rezeption ob das Zimmer schon frei ist, obwohl wir nicht ernsthaft dran glauben. Unser Pessimismus wird bestätigt. Also beide eben die Blase entleeren und ab in den Ort. Oh, eine Drehtür. Für unseren schlauen Pudel gar kein Problem. Genauso wie Fahrstuhlfahren und solche Dinge. Ich muss das mal lobend erwähnen. Keks hätte sich einfach flach auf den Boden gelegt und sich mit allen vier Pfoten gewehrt. Bei der Freude über den schlauen Hunde, beinahe nicht bemerkt das der Regen vorbei ist.

Da wir die Ortschaft in uns auswendig kennen, geht es in den kleinen Park hinter der Einkaufsmeile, denn hier gibt es Rasenfläche – gut für Hunde die sich erleichtern müssen. Dabei fällt uns auf, das sich hier einiges geändert hat in den letzten 2 Jahren. Ein größerer Spielplatz, mehr Strandhafer, eine Freilichtbühne – solche Dinge. Fein.

Wie es Tradition ist, gibt es dann Stulle und Milchkaffee bei der Bäckerei Junge. Früher gerne auf der Terrasse im Strandkorb. Strandkörbe gibt es da nicht mehr und die Terrasse ist gesperrt. Ist halt noch keine Saison. Dann schlendern wir über die neue Seebrücke, die nicht fertig ist. Schick geworden, neu halt. Aber ob man das so wirklich hätte bauen müssen. Da der versprochene Anruf vom Hotel ausbleibt, gehen wir noch ins Gosch und trinken Bier und Aperol. Die ganze Zeit gibt es immer wieder kleine Regenschauer. Aber es ist warm genug und wir sind gechillt. Zu gechillt sollten wir aber nicht sein, denn da Gosch bittet das Kiffen im Außenbereich des Lokals zu unterlassen.

„Was für Pisser“ – ist die Reaktion des Junior, dem ich das Bild per WhatsApp schicke. Aber ja, Kiffen ist jetzt schon ein Jahr erlaubt und es kommt halt immer mehr in der Mitte der Gesellschaft an.

Endlich dürfen wir ins Zimmer – und ich liebe es. Hell, klar strukturiert und okay gemütliche Betten.

Wir genießen das Zimmer, die Aussicht und die Ruhe. Zur Aussicht kommen gleich noch Bilder. Versprochen!

Am Abend geht’s zum Burger essen in Hensler seinem Ahoi. Dort waren wir früher schon mal, das war aber im Sommer zur Hochsaison. Da war das Essen auch okay – aber das Ambiente leidet natürlich unter den Menschenmengen. Bei diesem Besuch aber, waren nur wenige Tisch besetzt und das Essen kam rasend schnell. War lecker, vor allem die Pommes sind eine Offenbarung. Weiß gar nicht wie das so luftig kross werden kann. Hätte mir den Burger sparen sollen, und dafür nur die Pommes nehmen.

Dann müssen wir aber auch bald ins Bettchen.

Die Nacht

Obwohl es keinen Grund dafür gab, bin ich Nachts häufiger aufgewacht und habe die Momente für Fotos genutzt. Hier kommentarlos für euch:

Traumhaft, oder?

Dienstag, 2025_06_03

Wie man oben auf m Bild ja sehen kann, begrüßt uns die Sonne an diesem Tag. wir pfeifen uns ein nettes Frühstück rein und packen die Sachen für den Strand. Es geht runter in die Tiefgarage um die Räder zu holen – dabei übersehe ich einen Absatz, Knicke um und Fall auf die Fresse. Dicken Fuss und ein Knie das blutet. Wie so ein 12 jähriger. Verdammt.

Es wird aber dennoch ein ganz wundervoller Strandtag. Lesen, Leute beobachten, Bier trinken. Später im Hotelzimmer Duschen und den Sonnenbrand versorgen. Einen Tag Sommer … das reicht dann auch. Später noch zur Strandbar, ein Konzept das mit dem Personal steht und fällt. Früher war das besser. Dann noch Lecker zum Griechen (hier Personal top) und um 21 Uhr satt und zufrieden eingeschlafen.

Mittwoch, 2025_06_04

Frühstück – Heimreise – Alltag.

Kurz-Trips

Einfach mal für ein oder zwei Tage raus aus dem Haus und etwas anderes sehen. Dafür eignet sich so ein Kurz-Trip total. In dieser kleinen Serie findet Ihr die passenden Reiseberichte.