Bemerkenswert

Kein Tag ist wie der andere und dennoch denkt man manchmal das Leben wäre langweilig, eintönig und routiniert. Aber das stimmt überhaupt nicht. Denn jeden Tag passiert auch etwas besonderes. Etwas auf das man hinweisen muss. Etwas an das man sich selber erinnern muss. Etwas das Bemerkenswert ist. Viel Spaß mit meinen kleinen Notizen.

  • Schon 2 Tage kein Bemerkenswerten Eintrag gemacht und nur die Beiträge die schon vorgeplant sind. Ich bin einfach mit dem Kopf die ganze Zeit woanders. Wie ätzend. Und weil das so ist, passiert auch nicht wirklich viel. Ich wabere so durch den Tag. Ich muss mich wieder in den Griff kriegen. Am 15.10. ist dann aber doch was passiert. Junior rief mich an. Ist vom Dach gefallen (Berufsrisiko). Zum Glück nur auf das Carportdach neben dem Haus, das er gerade eingedeckt hat. Leider ein Haufen First-Pfannen auf seine rechte Hand. Ich fahr mit ihm zum Durchgangsarzt. 2,5 Stunden später wissen wir, das es nur Prellungen sind. Nichts wirklich kaputt. Der Daumen ist trotzdem taub. Mal schauen was da noch kommt. Kühlen und ausruhen. Das hätte ich auch ohne Berufsgenossenschaft empfohlen.

  • Ich muss warten. Kann nichts tun. Kann nichts beschleunigen. Das macht mich kirre. Gefühlt wird mir eine sehr lange Klinge, sehr langsam aus dem Körper gezogen. Erst wenn diese restlos entfernt ist, wird der Schmerz vergehen. Der Schmerz lässt mich zweifeln und gleichzeitig bestätigt er mich in meiner Entscheidung. Ich würde gerne Fakten dazu liefern, aber es ist noch zu früh. Ich würde gerne andere Dinge schreiben, aber das Thema überschattet alles – mein Denken und mein Handeln.

  • Nach all den Videos wollte ich mir mal ein richtiges Bild von den Fahrzeugen machen. Ab zu BYD. Der ganze Verkaufsraum voll mit Autos. Alle mit „Verkauft“ Schilder. Schön für den Händler, schlecht für mich. Der Seal war nicht da. Aber der Sealion 7. Ist beinahe gleich, sagt der Verkäufer und drückt mit den Schlüssel in die Hand. Bin schwer beeindruckt. Sehr viel Auto. Fahre dann zu Mazda und schaue mir den 6e an. Verdammt was für ein schönes Auto. Hier gleich eine Probefahrt vereinbart. Und zu guter Letzt zu Opel gefahren. Das Autohaus wirkt wie kurz vor der Pleite. Kein E-Fahrzeug im Showroom – „alle Modelle gibt es auch mit E-Antrieb“, sagt der Verkäufer. Ja super. Hilft aber nicht, wenn ich nicht fahren kann.

  • Ein Bilderbuch-Herbstsonntag. Schlechtes Wetter und Couch. Viel zu viel Videos über und zu E-Autos geschaut und totales Fomo entwickelt. Wenn man hier zugreift will man ja auch alles richtig machen. Und da kann man sich echt drin verlieren. Welcher Hersteller hat die meisten Sinnvollen und Sinnlosen Features? Verbrauch und Reichweite und und und und… gut aussehen soll die Karre ja auch noch. Und ich mit meinen 1,97m will ja auch noch gut reinpassen.

  • Wochenende … Kramermarkt, Freunde, intensive Gespräche. Viel gelacht und sehr witzig Autoscooter gefahren. Die neuen in der traditionellen Gruppe werden wohl nicht bleiben.

  • 2 Stunde mit dem richtigen Menschen kann das Leben verändern. Keine Angst, hier standen keine Zeugen-Jehovas vor der Tür. Ich hab mich mit jemanden getroffen und fühlte mich inspiriert und abgeholt und all diese Dinge. In der Zukunft wird sich viel ändern, so wie es aussieht und wenn alles so klappt wie gerade geplant. Und ich habe Angst vor diesen Änderungen obwohl die für mich total gut sind. Aber ausnahmslos jeder mit dem ich in meinem Umfeld spreche sagt: Machen!

  • 2 Tage Team interne Workshops + ein Abend mit einigen Teammitgliedern auf dem Kramermarkt und ich fühle mich als hätte ich 14 Tage auf der Baustelle durchgearbeitet. Harte Arbeit, dieses Zwischenmenschliche. 8 Euro kommt der Havanna auf dem Markt, mit viel Eis und abgestandener Cola. Hilft ja nix. Wilde Maus gefahren und die Rippen geprellt. Muss wohl so sein.

  • Die größte Gefahr für den Sklaven ist die Hoffnung auf Freiheit. Eingeweihte werden mich verstehen.

  • Ich bin ja schon vor einigen Monaten auf den Elektrotrucker gestoßen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht den batterie-elektrischen Fernverkehr groß zumachen. 2 Jahre konnte man ihn bei seiner Arbeit in der Spedition Nanno Janssen begleiten. Seit 2 Wochen ist er mit einem großen E-Actros von Mercedes unterwegs um in 80 Ladestops die Welt zum umrunden. Und ich finde es total spannend ihn dabei zu verfolgen und freue mich schon auf die nächste Folge am Sonntag. Gerade verläßt er Europa und ich vermute das jetzt die spannenden Phasen beginnen.

  • Nach einem sehr entspannten Sonntag liege ich noch lange Wach. Ich hab Sport gemacht am Nachmittag. Und da hat sich irgendwas gelöst. Das fühlte sich erst gut und dann ganz schlecht an. Dann habe ich geschlafen und dann war ich verklatscht und hatte Kopfschmerzen. Die Ibus helfen, aber dann bin ich wach und lese. Und ich kann es nicht genießen. Muss erst alles schlimmer werden, damit es wieder besser wird?

  • Ohne die Wiedervereinigung wäre mein Leben ganz sicher ein ganz anderes. Pebbles und ich hätten uns nie kennen gelernt und wir hätten weder ein Kind zusammen noch ein Haus gebaut. Ich hab diesem Ereignis also ganz persönlich eine Menge zu verdanken. Keine Ahnung ob es eine zweite Frau gibt mit der ich so viele Jahre ein so glückliches Leben geführt hätte.

  • Anfang Oktober. Die Sonne scheint und der ganze Garten blüht. Die Sonne scheint. Ich hab ein T-Shirt an und würde mir am liebsten noch meine kurze Hose anziehen. Wir genießen einen Aperol und lassen die Seele baumeln. Ein wenig surreal so ein Indian-Summer schon an. Aber wir nehmen was wir kriegen können. Entspannung und wärme. Balsam für die Seele.

  • Mit Profis gehen Dinge echt mal schnell. Am Mittwoch (30.09.2026) schreibt mir Tim an und fragt ob er erwm.de übernehmen kann. Ich sag ja. Am Donnerstagabend schicke ich ihm Code und Datenbank und noch am selben Abend hat er bei sich alles laufen. Jetzt noch die Domain umziehen und dann ist dieses Kapitel für mich abgeschlossen.

  • Mit dem Junior im Kino gewesen. Wie in den guten alten Zeiten. Marvel – der neue Spiderman. Man muss denen ja lassen, das die immer gute Unterhaltung abliefern. Aber Tom Holland wirkt langsam etwas zu reif für seine Rolle. Ansonsten – toppi.

    Aber … man was war das ein teurer Abend. 14 € pro Karte, Vvk-Gebühr weil Online bestellt, Parken, Cola, Popcorn und Bier > 55€ für 2 Personen.

  • Gestern gelernt das Busfahrer bei einem öffentlichen Verkehrsbetrieb durchaus ein lohnenswerter Job ist. Sicher, gute Arbeitsbedingungen, sauberer Arbeitsplatz und alles ziemlich sozial. Schichtarbeit sollte man können und wollen, aber das ist eine Frage der Einstellung. Leider für mich ein zu großes Gehaltsdefizit. 3k + Zulagen ist aber bei weitem kein Hungerlohn.

  • Heute morgen beim Frühstückskaffee den Feedreader geöffnet und ein Lebenszeichen vom Daniel (Hosentaschenblog) gelesen. Was hab ich mich gefreut. Hoffe er kommt zurück. Und wenn dann noch Fefe wieder kommt … dann ist die Welt so gut wie gerettet.

  • Einmal in der Woche schau ich im Ticketshop von Til Reiners ob es wieder Tickets gibt. Und einmal die Woche bin ich ganz erleichtert wenn in Oldenburg nix zu holen ist. – Ein hoch auf die Ambivalenz.

  • „Wenn die Sonne scheint, dann aber richtig“ – Morgens ist es noch richtig frisch und als ich den Rasen mähe ziehe ich die Kapuze etwas mehr in den Nacken. Dann etwas später, bin ich dabei (mal wieder) mein Carport zu streichen und komme richtig ins Schwitzen und muss den Hoodie ausziehen. Ich mag diese Indian-Sommer-Tage. Aber in den nächsten 14 Tagen muss ich wohl die Terrassenmöbel einräumen und das Sonnensegel einziehen.

  • Es ist wirklich schwer, an jedem Tag etwas zu finden über das man schreiben kann und/oder möchte. Vor allem wenn es nur eine kurze Notiz sein soll. Pebbles meckert immer an meiner Pebble Time 2 herum. Durch die Blume sagt sie mir ständig wie unnötig dieses Gerät ist. Vielleicht hat sie recht. Ist mir aber erst mal egal. Junior findet die Uhr schick. Sagt er.

  • Viel viel Arbeit gehabt. Ich hab mich aber nicht selber unter Druck gesetzt. Dadurch angenehmer Arbeitstag. Und dann noch soviel Energie gehabt das ich ins Fiti gehen konnte und mit Holger gemeinsam eine Folge Halbweise aufgenommen habe.

  • 48 Jahre gibt es das alphathiel schon auf dieser Welt. Ich spüre den körperlichen Verfall. Aber im Geiste bin ich locker mitte 20. Obwohl – schau ich mir die 20 jährigen so an, vielleicht lieber nicht. Verdammt … auch im Alter wird gar nichts leichter.

  • Ein Sonntag der so ohne Hochs und Tiefs war, das mir nicht mal die Wahlergebnisse der AfD in MV die Laune verhageln kann. Das nenn ich mal positives Denken.

  • Einem sehr guten Freund 3 Sprachnachrichten geschickt. Seine erste Reaktion: „Ich hab von dir noch nie eine Audio bekommen“. Ich musste ihm meine Einschätzung der Lage mitteilen und es war wichtig das dabei auch meine Emotionen wie Wut und Hass für bestimmte Personen richtig rüberkommt. Und das geht nur, wenn man meine Stimme hört. Ob es ihm geholfen hat, kann ich nicht sagen. Aber zu mindestens hab ich meine Möglichkeiten ausgenutzt.

  • Junior ist von einem Lehrgang aus dem Harz wieder gekommen. Bei den ersten Lehrgängen war man die ganze Woche unter Strom. Wird er pünktlich ankommen, wird er keinen Scheiß bauen, wird er gute Noten bekommen, wird alles gut sein und wird er am Ende der Woche wieder heile zuhause ankommen. Jetzt ist er im dritten Lehrjahr und ein klein wenig erwachsen und wir müssen uns gar keine Sorgen mehr machen. Er ist weg und dann ist er wieder da. Einfach so.

  • Und schon die Folge 10 von halbweise – der Podcast aufgenommen. Verrückt.

  • Heute überschlagen sich die Ereignisse. Die Nichte hat ihren zweiten Sohn bekommen. Ich hab wieder mit Sport begonnen. Und die Welt? Sie brennt nicht mehr als gestern.

  • Da fahre ich über 300 km durch Norddeutschland. Durch Hamburg und dem Elbtunnel ohne Stau, an Bremen auf der A1 vorbei mit ertragbarem zähem Verkehr nur um dann hundert Meter vom Ziel im Stau zustehen. Weil irgendwo eine Wasserleitung kaputt gewesen ist, wurde der Verkehr durchs Bahnhofviertel gelenkt und so stand ziemlich viel dumm herum. Das um 18 Uhr. Egal, am Ende heile und glücklich zuhause angekommen. Was will man mehr.

  • Seit langem mal wieder auf Dienstreise. Mit dem Bus zum Oldenburger Bahnhof. Sehr viele junge Menschen auf dem Weg zur Schule im Bus. Sehr viele. Das mit Menschen und Panik scheint sich bei mir zu nem Ding zu entwickeln. Ansonsten war der Tag erfreulich ereignislos. Problemlose anreise, Kollegen die man sonst nur vom Telefon kennt getroffen und abends lecker essen gewesen und ein paar Bierchen getrunken. Sogar eingeladen worden. Perfekt.

  • Im Motel One super geschlafen und echt mal erst um 9 Uhr aufgewacht. Erst erschrocken weil ich dachte wir müssten um 10 Uhr aus dem Zimmer. Stimmt aber gar nicht. Man hat Zeit bis 12 Uhr. Frühstück gibt es bis 11. Alles entspannt also. Nach einer Überlandfahrt (zu viel Stau auf der Autobahn) nach Hause, am Nachmittag 4 Wahlzettel ausgefüllt und damit die Bürgerpflicht erledigt. Mehr kann man an einem Sonntag wirklich nicht erwarten.

  • Hannover – Motel One – shoppen – essen – trinken und gutes Wetter – Dann tolles Apache 207 Konzert (Bericht folgt). Was geht es uns gut. Hund bei den Großeltern, Kinder halbwegs erwachsen. Keine Alltags-Sorgen. Für die Moment muss man leben.

  • Den Pudel wieder zu den Großeltern gebracht, weil man in den nächsten 4 Tagen unterwegs ist. Das Zuhause fühlt sich fremd und leer an. Ständig schaut man nach dem Tier. Plant den nächsten Gang und hat das Bedürfnis das Tier zu streicheln. Total verrückt wie so ein Tier ein Teil von einem selbst geworden ist.

  • An meinem Feierabend rief der Junior an. Der Firmenbulli muss von ihm zu Werkstatt gefahren werden, ob ich ihn von dort abholen kann. Klar. Er steht mit großer Werkzeugkiste bereit. Nächste Woche ist Lehrgang. Er ist vorbereitet. Von alleine. Wieder so ein erwachsener Moment. Er erzählt das er mit seinem Kollegen eine Challenge gemacht hat. Wieviele Liegestützen man in 20 Minuten schafft. 230 hat er geschafft.

    230 – in 20 Minuten. LIEGESTÜTZ

  • Einen sehr guten Abend mit Holger verbracht. Nach der Aufnahme zu Folge 9 noch sehr eindringlich über Dinge gesprochen. Eigentlich hätte man da gleich Folge 10 und 11 aufnehmen können. Chance verpasst.

  • Junior ist 19 Jahre geworden und will sogar, ganz ein wenig, das man das gemeinsam als kleine süße Familie feiert. Beim gemeinschaftlichen Abendessen zwingt er uns ein politisches Gespräch auf. Wir sind nicht einer Meinung, aber er hat eine Meinung und vertritt diese auch Vehement. Es fällt mir teils schwer zu argumentieren, weil er Punkte bringt über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. Auch wenn mir die Richtung nicht gefällt, freut es mich das er seine Meinung vertritt.

  • 5 Stunden auf dem Anbau gehockt und Bitumschindeln verlegt. Monate vor mich her geschoben. Total dumm. Aber wenn der Wille dann da ist, dann ist es ganz einfach. Jetzt nur noch die Schmerzen aus meinem fetten unbeweglichen Körper wieder los werden, dann geht es weiter mit dem Carport-Projekt.

  • Heute hat eine Partei eine Landtagswahl gewonnen die nur für den eigenen Machterhalt und für das füllen der eigenen Geldbörse steht. Eine Partei die Gegen Freiheit und Demokratie und gegen das eigene Volk ist. Ich gratuliere dir Deutschland. Vermutlich hast du es nicht anders verdient.

    Dennoch gut zu wissen das es in meinem Umfeld genug gute Menschen gibt. Mal sehen was die nächsten Jahre so bringt. Meine Meinung ist deutlich … https://alphathiel.de/?s=afd

  • Ohne erkennbaren Grund hat der Junior viel bessere Laune als sonst. Mach Witze und redet und lässt sich von seiner Mutter mit einem Handtuch durchs Haus jagen. Jetzt ist er bald 19 und immer noch für Überraschungen gut.