Drei Wochen Urlaub … was da so passierte.
In den drei Wochen gab es vier fixe Termine: Zwei Kurz-Trips (ich habe separat berichtet), eine Hochzeit und Omas Küche in Schwerin ausräumen. Um diese Termine herum habe ich mich mit Aufräumen beschäftigt. Schränke aufräumen, Müll zur Deponie fahren, Schubladen aufräumen, Unkraut zupfen – solche Dinge.
Aber auch viel Zeit am Computer verbracht. Maileingang aufgeräumt, Dokumente sortiert, Bilder sortiert (auf der Hochzeit 1100 Bilder geschossen, davon 222 verwertbar). Dann gab es mal wieder Scherereien mit dem Server. Dazu vll später mehr.
Mir ein neues Handy geleistet und dieses eingerichtet. Hat mich bestimmt 4 Stunden gekostet. Da hatte ich den Stand das alle relevanten Apps installiert und eingerichtet waren. Dann noch die Smartwatch zurückgesetzt und auch neu eingerichtet, nochmal knapp 30 Minuten. Jetzt fühlte ich mich so sicher das ich das alte Handy zurücksetzen und verpacken konnte. Das alte Handy geht in den rebuy. Gibt zwar nur 16€ … aber besser als wegschmeißen.
Bei der Gelegenheit natürlich an der App-Liste auch Tech-Thiel gearbeitet. Tech-Thiel – ich freu mich immer wenn ich die Seite aufrufe. Finde die optisch und von der Struktur her durchaus gelungen – aber gleichzeitig macht mir das Projekt Angst. Da gibt es so so viel zu tun.
Hochzeit
Eine Hochzeit die mir 2 Tage geblockt hat. Wir mussten am Samstag gegen Mittag im Standesamt in Vechta sein. Eine Stunde Fahrt plus vorher im Hotel einchecken und durch die Stadt laufen + Puffer falls irgendwas schief läuft. 10:30 abfahrt und im Hotelbett waren wir den um ca 4 Uhr.
Das war eine tolle Veranstaltung mit allem was dazu gehört. Wir haben wirklich sehr viel gelacht. Haben alte Bekannte wiedergetroffen (och, beinahe nicht wiedererkannt! Das ist euer Sohn? Der ist aber ja erwachsen geworden. So ein großer gutaussehender Junge. Wann haben wir uns das letzte mal gesehen?) und neue sehr lustige Bekanntschaften geknüpft.
Getanzt, gesungen und gut getrunken.
Auch wenn ich persönliche eine solche Feier nicht abhalten würde, bin ich sehr froh das die Jungs das so gemacht haben. Das war schon wirklich toll.
Das wir den kompletten Sonntag damit beschäftigt waren wieder mit dem Leben klar zu kommen, da kann ja nun wirklich keiner was für.
Omas Küche
Die Mutter meiner Frau hat sich für Ihre Wohnung eine neue Küche bestellt. Die alte muss raus und kommt auf dem Sperrmüll. Die beiden „Alten“ sind nicht mehr so fit. Die bekommen das sicherlich hin, irgendwie. Aber es ist wirklich ne Plackerei die Möbel aus dem ersten Stock runter, die Zuwegung des Hintergrundstückes hoch bis an die Straße. Tatsächliche mit einer Treppe die über die Tiefgarage führt. Wenn man es genau nimmt, schleppt man die Möbel über 3 Etagen durch die Gegend.
Ich hab also angeboten, das ich mit dem Junior komme und das eben erledige. Die Schwiegereltern wohnen in Schwerin. Knapp 3 Stunden von uns entfernt. Junior ist natürlich wenig erfreut darüber. Einen ganzen freien Samstag zu opfern, das fällt natürlich irgendwie schwer mit 17 Jahren. Aber dennoch macht er mit, ohne zu murren. Ehrensache. Um das ganze abzumildern, ist angepeilt um 5 Uhr loszfahren. Tatsächlich fahren wir dann um 6 Uhr los. Die Kids (die Freundin ist spontan mitgekommen) schlafen hinten im Auto und ich düse über die leere Autobahn. Um 8:15 sind wir dann in Schwerin und eine Stunde später ist der ganze Spuck schon vorbei.
Ich bin da wirklich Stolz auf den kleinen Stinker. Er hat selbständig die Arbeit gesehen, zugepackt und geackert. Wie man die Spüle ausbaut, hat er gefragt. Kurz erklärt, kurz danach ist die auch schon draußen. Nach einen kleinem Frühstück und Kaffee fragt der Opa ob noch Energie da ist, um einen Sessel zum Onkel in die Wohnung zu tragen. Der wohnt um die Ecke im vierten Stock. Klar, machen wir auch noch. Der Onkel kann ja helfen.
Sessel haben ja so die Eigenschaft das man die schlecht packen kann. Man muss irgendwie die Arme zusammenpressen, weil man keinen richtigen Griff hat und das ist schlimmer als das eigentliche Gewicht. Opa will was mit Spanngurten machen. Ja geht, aber auch irgendwie doof. Junior packt sich kurzerhand den Sessel auf die Schulter und latscht los, hoch bis ins Wohnzimmer. In einem Rutsch. 10 Minuten Sache. Beömmelt sich dann, weil der Onkel und der Vadder vom Treppensteigen aus der Puste sind.

Leider war die Rückfahrt extrem lang, weil wir drei mal im Stau gestanden haben. Die Kids waren aber gut drauf und wir haben zwei Pausen gemacht und uns gut unterhalten und das war dann irgendwie richtig toll.
