Nach vielen Jahren beim Wettbewerb bin ich seit 2.5.2026 endlich wieder mit meinem Internetanschluss bei meinem Arbeitgeber. Wie erwartet, alles easy.

Ist gelogen. Ich hatte ordentlich Bauchschmerzen beim Anbieterwechsel. Ich bin zwar bei der Telekom und hab auch irgendwann mal einen Kabelaffen-Beruf gelernt – aber in meinem beruflichen Alltag hab ich seit bestimmt 20 Jahren kaum noch was mit dem eigentlichen Internetzugang zu tun. Aber ich bekomme natürlich aus meine Umfeld die eine oder andere Story mit und hatte da große Sorge. Vielleicht darf man sich bei so einem Thema auch nicht aus den eigenen Reihen beraten lassen. Negativität ist eine Berufskrankheit alle Kollegen in der technischen Problemlösung. Das bringt der Job so mit sich.

Aber nach dem defekt meines Routers und dem damit verbundenen schlechten Support der EWE (siehe https://alphathiel.de/einfach-offline/) hat den Wechselwillen in mir soweit gestärkt das ich das jetzt durchziehen würde. Versteht mich nicht falsch: Störungen können passieren (siehe auch https://alphathiel.de/protokoll-einer-internetstoerung/), gar kein Thema. Mich aber bei einem Hardwaredefekt so im Regen stehen zu lassen, ist uncool.

Ich beauftragte also Online den Anbieterwechsel und ärgerte mich schon sehr – denn es gibt verschiedene Online Shops und wenn man im Shop a alle Daten eingibt und dann auf den für Glasfaser wechselt und hier wieder alles ausfüllen muss, dann ist das nicht nur nervig sondern auch nicht gerade Vertrauenserweckend. Hier ist wirklich noch doll Luft nach oben. Und ich kenne die Gründe, und dennoch ärgert es mich. Nach dem der Auftrag abgeschickt war, bekam ich aber innerhalb von Sekunden Vertragsunterlagen und Auftragsbestätigungen und einen Termin. Der Termin passte mir allerdings überhaupt nicht in die Suppe, denn an dem besagten Montag sollte mein RV-Fit starten.

Mit den Erfahrungen der Ersteinrichtung des Anschlusses (siehe https://alphathiel.de/glasfaser-to-my-home/) wollte ich aber zuhause sein und ggf. nach der Umstellung erforderliche Konfigurationen vornehmen. In einer der vielen Mails zu dem Thema wurde mir angeboten den Termin zu verschieben. Ich probierte das mehrfach und an verschiedenen Tagen, aber ohne Erfolg. Also fragte ich mich intern durch und jemand organisierte für mich den Terminwechsel. Eine Woche später, 4.5. statt 27.4.

Offiziell über die Systeme bekam ich keinen neuen Termin genannt und dort wo ich Einblick habe war auch der alte Termin eingetragen. Kollege beruhigt mich aber und versicherte: Das klappt. Na denn.

Die ersten Stunden in der Reha-Einrichtung rechnete ich allerdings fest damit, das meine Frau sich melden würde. Die ist nämlich auch Krank zu Hause und auf Internet angewiesen (zur Vertreibung der Langeweile). Passierte nicht. Okay, die Verschiebung hat also geklappt. Wie schön.

Der 4.5. war aber auch nicht ideal, weil wir exakt an dem Tag in Urlaub fahren wollten. Wir konnten aber erst ab 16 Uhr in die Wohnung und mussten ja nicht so lange fahren. Daher wird es wohl kein Problem sein vormittags noch alles notwendige zu unternehmen. Es kam aber noch ganz anders. In der Nacht vom 1.5. auf den 2.5. holte ich meinen Sohn noch von einer Feier ab. Als ich mich schon wieder ins Bett kuschelte, rief er aus seinem Zimmer: „Papa … Internet ist weg!“. Da kann ich natürlich mitten in der Nacht nichts tun, ich ahnte aber schon, das der Internetausfall mit der Umstellung zu tun hatte.

Gleich nach dem Aufstehen rief ich bei der EWE an. Der gute Mann war etwas überrascht das mein Anschluss deaktiviert ist. Das ich gekündigt hatte, erklärte das natürlich. Warum der Typ nicht sieht das ich gekündigt habe, verstehe ich nicht so recht. Egal, meine Vermutung war bestätigt.

Ich schaut also, ob ich meinen Router auf Telekom Glasfaser umgestellt bekommen würde, was leider nicht funktionierte. Also ein Anruf bei meinen Kollegen über die angepriesene Service-Nummer. Die Dame war nett und klimperte etwas auf Ihrem Systemen herum und wenige Sekunden später war mein Router online. Für eine funktionierende DNS-Auflösung musste ich den Router noch einmal starten, dann war schon alles wieder gut. Einfach so. Ich bin begeistert.

Haus und Garten

Wer ein Eigenheim besitzt, der hat immer was zu tun. Da kann man schon mal was von erzählen.