Heute war ein guter Tag. So gut, dass ich sogar noch Lust zum Schreiben verspüre. Also schreibe ich wie neulich versprochen über das abnehmen.

Abnehmen ist total simpel.

  1. Nehme weniger Energie (in Form von Lebensmitteln) zu dir als dein Körper benötigt.
  2. Willst du mehr abnehmen steigere deinen Energiebedarf (Körperliche Arbeit, Sport und Bewegung im Allgmeinen).
  3. Esse und lebe ausgewogen und vielseitig.

Ende …

Wirklich. Das ist alles.

Diäten vermitteln im Kern nichts anderes. Die „guten“ Diäten locken damit, dass du viel essen kannst, wenn du nur die richtigen Dinge ist. Die schlechten Diäten versuchen dir die Sache einfach zu machen in dem du einfach eine Zeit auf alles verzichtest bis auf dieses eine Produkt. Am Ende verarschst du nur dich selbst. Denn das Problem der meisten dicken Menschen ist in Ihrem Kopf. Und dieses Problem wird von den Diäten meistens nicht angefasst.

Ich mach das mal an mir als Beispiel fest.

Es wird aufgegessen was auf den Tisch kommt – so war das damals in den 80iger. Das hat meine Mutter so lange mit mir praktiziert bis ich ausgezogen bin. Sie hat das essen portioniert und das muss weg. Und es kam weg. Klar, der Magen war groß und konnte was vertragen.

Essenist gesellig – Die Familie kommt zum Abendbrot oder zum Mittag zusammen. Häufig der einzige Moment am Tag an dem alle füreinander Zeit haben. So ist man auch zum Abend mit der Mutter, wenn man sich am Abend mit den Kumpels zu geselligen Pizza verabredet hat.

EssenistBelohnung – Heute hab ich schwer gearbeitet, da gönne ich mir mal richtig viel Essen. Heute war ein stressiger Tag, da hab ich mir mal was Gutes zum Abend.

Essen spendet Trost – Vielleicht eine Tafel Schokolade? Vielleicht einen Liter Eis?

Das sind die Gründe, warum ich dick bin. Und das wegzubekommen … das ist schwierig. Frag mal Raucher und frag mal Alkoholiker. Das sind nämlich die gleichen Mechanismen. Das geht auch den Marathon-Läufern so oder den Extremsportlern.

Aber zurück zu den drei Regeln. Mein Ziel ist es also, mich im Alltag nicht zu quälen, denn das macht die Belohungsfaktoren (siehe oben) noch viel größer. Ich versuche einfach alles wie immer zu essen, nur eben weniger und kontrollierter. Mit Kontrolle sind aber die Portionsgrößen gemeint und nicht die einzelnen Zutaten. Wenn ich Bock auf Nudeln in Sahnesauce habe, dann gibt es das eben. Aber es reicht definitiv eine Portion.

Und wenn sich dann nicht mehr alles ums essen dreht, dann hoffe ich auch das die Pfunde purzeln und gepurzelt bleiben.

<Täglicher Gesundheitscheck>

  • Mahlzeiten: normal | normal
  • Trinken: 4 Becher Kaffee, 8 Gläser Wasser, 4 Gläser Wein
  • Blutdruck: 126 / 87 |
  • Bewegung: 45 Min Spaziergang
  • Gewicht: 135,8 kg
  • 30 Tage-Challenge: Meine Schultern und Nackenmuskulatur ist weich wie Butter

</Täglicher Gesundheitscheck>