Zum zweiten Mal in kurzer Zeit, war die 8GB große SD-Karte in meinem Raspberry Pi voll. Das gemeine ist, das der Pi noch fleißig werkelt. Alle ist erreichbar und dennoch geht nichts, denn es kann ja kein Bit mehr in irgendeinen Cache geschrieben werden, womit viele Dienste irgendwie platt sind.

Irgendwann merkte ich es dann aber doch und dann geht die große Sucherei los. Warum ist der Speicher aufeinmal voll. Normal hab ich ca 3,5 GB frei, da muss also irgendwas tierisch in die Hose gegangen sein. Einen Verdacht hatte ich natürlich. Ich hatte mit unison eine Erstsynchronisierung gestartet die ich einige Zeit beobachtet hatte, dann aber einfach im Screen vor sich hin werkeln ließ. Aber dennoch war mir nicht klar, wohin hier der Speicher verschwunden sein könnte.

Es bleibt mit also nichts anderes übrig, als Ordner für Ordner zu durchsuchen. Mit

du -ch /home/

erstmal gecheckt wie viel Speicher das Home Verzeichnis schluckt. Waren schon mal flotte 3,9 GB. Das war eine Fährte. Jetzt mit dem gleichen Befehl jedes Unterverzeichnis ausgelesen. Ziemlich schnell hab ich dann den Cache gefunden, der von google-drive-ocamlfuse angelegt wird und der offenbar nicht wieder freigegeben wurde. Das passt zu ersten Vermutung, den ich hab mit unison zwischen meinem Platte und dem Google Drive gesynct. Muss ich jetzt mal beobachten, ob das häufiger vorkommt.

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