2022 ist da … Jahr 3 der Pandemie beginnt. Und bevor man etwas Neues beginnt, muss man mit dem alten abschließen.

Mit gesundem Egoismus und Pragmatismus den Moment genießen und dabei niemandem schaden und immer das positive aus allem herausholt kann ein gutes Leben führen.

Resümee 2021

Das zu wissen, ist das eine. Das ins wahre Leben umzusetzen … das andere.

Wie kann ich es also schaffen, diese Lehre in die Tat umzusetzen? Erstmal muss ich mir bewusstwerden, wo ich im Leben stehe. Und wie macht man das? Genau … mit einem Jahres-End-Fragebogen, mit dem man ein Fazit zieht. Machen ja viele Blogger und ich jetzt auch. Hab mich in den Fragen von Anje und Jens Scholz inspirieren lassen.

Zugenommen oder abgenommen?

Ich bin wie das Universum.

Haare länger oder kürzer?

Grauer … vor allem im Bart ist das Alter jetzt noch mehr angekommen. Aber es steht mir.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Alt … auch hier schlägt das Alter zu. 20 Jahre Bildschirmarbeit macht die Augen kaputt. Seit einigen Wochen hab ich jetzt eine Bildschirmarbeitsbrille damit ich die Buchstaben auf dem Bildschirm mit einer vernünftigen Sitzhaltung entziffern kann. Schon 2020 dachte ich, ich bräuchte sowas … war aber zu faul mich drum zu kümmern. Jetzt merkte ich aber, wie ich immer schneller müde am Rechner wurde, also meine Augen. Noch muss ich mich an die Brille gewöhnen. Aber ja, es hilft ja nix.

Mehr körperlich bewegt oder weniger?

Weniger geht wohl kaum.

Mehr Kohle oder weniger?

Beruflich bin ich an einem Punkt angekommen, in dem einfach nicht mehr Geld kommen wird. Natürlich wird die Gewerkschaft mir alle paar Jahre ein wenig Inflationsausgleich schaffen, aber ohne einen Wechsel in meiner Anstellung passiert da einfach nichts mehr.

Meine Frau hat dagegen in diesem Jahr durch eine Beförderung einen dicken Batzen drauf gepackt und verdient jetzt einiges Euro mehr im Monat, als ich. Gut das wir schon immer gemeinsame Kasse gemacht haben.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Vermutlich mehr. Geldsparen bringt nichts. Weder volkswirtschaftlich noch für das eigene Gesamtvermögen. Also Leben im hier und jetzt und raus mit der Kohle.

Der hirnrissigste Plan?

Naja … ein Plan, der nächstes Jahr ausgeführt werden wird. Da bin ich schon gespannt, in welchem Chaos das endet.

Die gefährlichste Unternehmung?

Ach kommt Leute. Ich arbeite seit 27 Jahren bei der Telekom. Glaub Ihr wirklich in meinem Leben passiert etwas Gefährliches?

Die teuerste Anschaffung?

Vermutlich die Polstermöbel, die wir im Februar bekommen haben.

Das leckerste Essen?

Die Sachertorte die ich zu Weihnachten gebacken habe? Ich muss mehr backen. Backen ist toll.

Dieschönste Zeit verbracht damit…?

Die schönste Zeit ist eigentlich immer dann, wenn mein Kind aus seinem Pupertätstunnel herauskommt und gemeinsam mit seinen Eltern lachen und reden kann.

Vorherrschendes Gefühl 2021?

Leider Frustration. Aber das vollkommen ohne Grund. Denn mir geht es wirklich gut. Im nächsten Jahr möchte und werde ich einfach viel mehr im Moment leben. Es gibt keine Einschränkungen? Dann los. Weg fahren, Partys feiern, Freunde treffen … nicht auf einen besonderen Tag oder Moment warten. Jetzt … jetzt ist der Moment.

Was ist in dem Jahr mit der Familie passiert?

Ich versuche nicht mehr meine Mutter von Dingen zu überzeugen oder etwas an ihr zu ändern. Die gute geht auf die 80 ig zu. Das klappt nicht mehr. Stattdessen versuche ich hier jeden Moment mit Humor zu nehmen. Und wenn ich sie etwas verarsche, dann lachen wir auch gemeinsam darüber.

Ich weiß gar nicht, wann das verloren gegangen ist? Also das Gefühl, dass man miteinander über sich lachen kann. Lachen ist so wichtig.

Mit anderen Teilen der Familie klappt das leider überhaupt nicht mehr. Es ist schon sehr traurig, wenn die kleine Familie noch weiter schrumpft. Man kann ja auch nichts dagegen tun. Gar nichts.

Pläne für das nächste Jahr?

Eigentlich wie immer. Mehr bloggen, mehr programmieren und mehr Dinge erledigen und dabei viel Spaß und Lebensfreude haben. Vor allem aber, möchte ich im Berufsleben wieder zu der Gelassenheit zurückfinden, die ich damals mal hatte. Denn, wenn ich nach Feierabend nicht total ausgelaugt bin, habe ich auch noch Zeit für andere Dinge. Ganz einfach, oder?