Es ist schon wieder Dienstag – irre. Am Freitag gegen 15 Uhr hab ich mich im Arbeitschat in den Urlaub verabschiedet und fiebere seit dem auf den Start unsere ersten Wohnmobilreise hin – aber langweile will nicht aufkommen.

Am Freitag Abend fahren wir zu meiner Schwester nach Aurich um Ihren Geburtstag zu feiern. Wir übernachten dort und als alle anderen Gäste um ca 00:30 gegangen sind, entscheiden wir uns noch einen Schlummertrunk einzunehmen. Um ca 3 Uhr liegen wir dann im Bett. Keine Ahnung wie das passiert ist.

Gut geschlafen hab ich nicht (Alkohol, Warm, Gästebett – schwierig) und um 7:30 muss ich auf Toilette und entscheide mich nicht wieder hinzulegen. Unten finde ich meine Schwester im Wohnzimmer. Sie war wegen ihrem schnarchenden Ehemann ausgewandert und schnatterte bereits auf mich ein. Hundegassi, Frühstück – zack 11:30. Zuhause angekommen müssen wir schlafen und legen uns aufs Bett.

Später muss ich noch mit dem Junior Autofahren. Klar, der Fahranfänger will nicht aus der Übung kommen.

Abends geht es dann zu Nachbarn.

Sonntag müssen dann ein paar Alltagsdinge erledigt werden. Mit Junior zur Oma fahren damit er Auto und Fahrkunst zeigen kann und dann hat er seiner Schwiegermutter in Spe versprochen sie vom Bahnhof abzuholen. Das machen wir dann natürlich auch. Und so hab ich meinen Sonntag im Auto verbracht. Der Junior bleibt bei seiner Freundin und wir haben hier das erste Mal seit 7 Wochen Sturmfrei zuhause. Wir nutzen das so richtig aus und gehen früh schlafen.

Zwischendurch schau ich immer wieder in die Park4Night App nach Stellplätzen für unsere Wohnmobilreise und mach mir Gedanken wo wir wann hinfahren und was wir vll noch besorgen müssen. Auch meine Frau kommt langsam in das Thema rein.

Ach dann war ich noch bei dem Nachbarn wo ich vor einigen Monaten die Elektrik in der Küche gemacht habe. Eine Schaltung funktioniert nicht wie erwartet. Ich könnte zwar schwören das wir das durch getestet hatten, aber nunja. Ich finde den Fehler nicht, bekomme aber ordentlich Strom ab. Das erschwert mir das Denken. Da es in deren Haus auch unerträglich warm ist, breche ich die Aktion ab. Zuhause schaue ich mir auf dem großen Bildschirm die Schaltpläne der verwendeten Relais an und die von mir gemachten Bilder des Schaltschranks und werde langsam schlauer. Ich hab eine Ahnung wo der Fehler liegen muss. Irgendwann im September schau ich mir das mal in Ruhe an.

Am Montag starten wir mit Freunden in den Tag. Ein gemeinsames Frühstück – lecker und gemütlich. Anschließend bringen wir das Auto vom Junior in die Werkstatt. Ich kenne da eine richtig gute und ehrliche Schrauberwerkstatt – die sollen bitte nach dem rechten schauen. Im Leerlauf macht der Wagen ja so komische Klopfgeräusche.

Dann noch ein wenig Körper und Hauspflege und ein wenig mit dem Bengel cruisen – und sNachbarnchon ist der Montag abgehakt.