6 Kubikmeter Mutterboden wird am Montag dem 04.05.2026 geliefert und damit ist der Startschuss für die Rasenneuanlage abgefeuert worden.
Naja, nicht ganz. Bereits am Samstag zuvor hatte ich mir einen Vertikutierer besorgt und habe die Fläche von Moos und Unkraut befreit. Die Sorge das ich mir den neuen Rasen trotz einer Schicht Mutterboden gleich wieder mit Zeugs versaue war mir zu groß.

Viel Rasen ist dabei tatsächlich nicht übrig geblieben.
Zurück zum Montag. Es dauert knapp 4 Stunden bis dieser zum größten Teil verteilt und zurecht geharkt ist. Ich schwitze dabei unverhältnismäßig stark. Ein klares Zeichen meines Körpers dafür das ich noch lange nicht so fit bin, wie ich es sein müsste. Obwohl meine Pebbles gar keine Lust darauf hat, ist sie natürlich mit am Start und schaufelt und harkt und macht Dinge. Sonst hätte ich sicher 3 Tage an dem Scheiß gesessen.
Am Dienstag besorge ich dann Rasensaat (Schattenrasen), Starterdünger und eine Rasenwalze. Nach einigen weiteren Stunden ist auch dieses Material verarbeitet – jetzt heißt es eigentlich nur noch warten.

Und es regnet die ganze Woche. Nie zu doll. Gleichmäßig. Die Erde ist fein feucht. Leider ist es aber auch recht kalt. Mit jedem Tag steigt die Spannung – wann werden die ersten Grassamen keimen und das Grün wachsen.
Aber natürlich ist es mit Warten nicht getan. Vorm Haus liegt noch ein ordentlicher Haufen Mutterboden. Nachbarn sind so freundlich mir einige Karren abzunehmen. Der Rest wird von Pebbles auf der ehemaligen Rasenfläche verteilt, die ich seit Jahren als Parkplatz nutze und weil noch soviel Rasensaat da ist, wird auch hier frisch ausgesät. Das war natürlich nicht geplant. Aber so passt man sich eben immer der Situation an.

Haus und Garten
Wer ein Eigenheim besitzt, der hat immer was zu tun. Da kann man schon mal was von erzählen.
