Ich muss mich hier mal kurz selbst reflektieren und zwei unschöne Dinge über mich niederschreiben.
Vielleicht mansplaine ich manchmal
Eine sehr gute Freundin von Pebbles ist immer sehr begeisterungsfähig. Wenn sie neue Dinge probiert dann ist das in der Regel alles toll und wird absolut Positiv von ihr bewertet. Ich dagegen suche immer die Fehler und das negative (siehe RV-Fit). Ganz sicher versaue ich mir damit gute Chancen.
Schlimmer ist aber, das mich das provoziert. Sie erzählt von diesen Dingen und in mir baut sich ein innerer Druck auf – ich möchte es nicht, aber ich kann es manchmal nicht aufhalten. Ich muss Ihr dann meine Meinung zur Ihren Erfahrungen und Eindrücken aufdrängen. Ich relativere Aussagen von Dritten die sie mir mitteilt und erkenne das alles einfach nicht an.
Ich mag mich nicht, wenn ich so bin. Ganz sicher bin ich nicht nur bei ihr so, aber bei ihr fällt es mir immer am meisten auf.
Bei Themen verliere ich meine Sachlichkeit
Zum Beispiel bin ich ein Schul-Nazi. Schulen und Lehrer und das komplette Bildungssystem wird von mir gehasst. Ich kann darüber kaum sachlich sprechen. Vielleicht schaffe ich es drei oder vier Sätze wie ein normales Gespräch aussehen zu lassen, aber dann drifte ich einen langen unfairen Monolog ab und verrenne mich total. Also jemand erzählt von der Einschulung der eigenen Tochter und ich nutze die Schultüte der kleinen um die Schule anzuzünden.
Ich mag mich nicht, wenn ich so bin. Ich merke es aber oft zu spät. Dann ist der Hulk schon ausgebrochen.
