Freizeitpark vs. Corona

Am Dienstag war ich mit meinem Sohn und zwei seiner Kumpels im Heidepark Soltau. Was soll ich sagen? Ich bin Fan und einmal im Jahr ist die Action einfach cool. Im letzten Herbst konnte ich Scream nicht fahren, weil ich zu fett geworden war. Jetzt bin ich schlanker und wollte mich dafür belohnen. Hat geklappt.

Wegen Corona gab es keine Tageskasse. Dafür muss man online Tickets bestellen und einen Timeslot wählen in dem man kommen möchte. Damit sollen die Besuchsströme ein wenig gelenkt werden. Überall standen neue Schilder mit den üblichen Hinweisen. Masken in den Wartebereichen Pflicht. Abstandhalten und bla und blubb. In jedem Fahrgeschäft wurde die Belegung irgendwie anders behandelt, was Grundsätzlich ja auch richtig ist. Die Schiffsschaukel zum Beispiel ist ziemlich eng, das man dort die Leute versetzt reinpackt … vollkommen richtig. Dass man auch „Haushalte“ zusammensitzen lässt .. mega. Das mit dem Abstand in den Warteschlangen war nur so ein wenig gegeben. Schon lockerer als sonst aber ganz sicher nicht 1,5 Meter. Und die meisten haben auch Ihre Masken getragen. Würde sagen von 1000 Besuchern haben sich 2 nicht an die Regel gehalten.

Daumen hoch für den Park und Daumen hoch für die Besucher.

Unterm Strich kann man sagen, das man einen guten Kompromiss gefunden hat, der wie immer nicht an allen Stellen 100% verständlich ist. Der Einlass für mich vollkommen übertrieben. Denn hier hab ich mit Online-Ticket bereits 3 mal in der Schlange gestanden bevor ich überhaupt drin war im Park. Gefühlt Kontraproduktiv …. und von den Mengenbeschränkungen hab ich nichts gespürt. Im Gegenteil … es war voll wie nie. Und ab einer Stunde nach Parköffnung gab es kein Fahrgeschäft mit Wartezeiten unter 20 Minuten. Die „guten“ hatten über 90. Wie kann das bei begrenzter Besucherzahl?

Pro Tipp: Ersten Einlassslot buchen und zwischen 10 und 11 Uhr die drei fetten Bahnen abhaken … also Colosus, Kraken und Flug der Dämonen. Anschließend entspannt alles andere erledigen ….

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