Physio für den Pudel


Der Pudel hat also Spondylose. Der Pudel ist noch keine 12 und hat noch ein langes Leben vor sich. Das soll natürlich schmerzfrei und wertvoll und all das sein. Also ist uns guten Hundemenschen nichts zu teuer. Täglich gibt es ein Schmerzmittel (Metacam). Das schlägt auch ganz gut an.

Es gibt weniger lange Spaziergänge und überhaupt passen wir im Alltag auf, das die Bewegungen nicht zu wild sind. Und damit wir langfristig ein wenig von den Medikamenten runterkommen und weil es ja immer ne gute Sache ist, bekommt der Hunde dann auch noch Physiotherapie. Das hatten wir damals mit dem ollen Keks ja auch gemacht.

Alle paar Wochen fahren wir zu einer netten Dame die so Dinge macht. Es wird ein wenig geknetet und massiert und dann gibt es Laserakupunktur. Neben bei wird mir alles mögliche erzählt. Welche Therapieformen es noch gibt, welche Medikamente man alternativ nutzen kann und und und und.

Pebbles weiß schon warum sie mich solche Termine machen lässt.

Wir merken aber nicht, das es wirklich was hilft. Die Hälfte der Kosten pro Sitzung ist als Beratungsgespräch deklariert. Auf den Teil könnte ich aber auch verzichten. Den Termin Nr 5 sage ich online ab (Feige) und mach keinen neuen. Letztendlich ist die Physio für den Hunde ähnlich wirkungslos wie die Physio für den Menschen. Es muss viel intensiver und täglich erfolgen, damit es eine Wirkung hat – und das kann und will ich mir dann doch nicht leisten.