Gartendinge

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Ein Garten ist ja niemals fertig. Also nicht nur das man da immer Zeit für Pflege investieren muss, nein auch die Wünsche und Anforderungen an die Gartengestaltung wechseln. Während es uns früher wichtig war viel Sichtschutz zu haben, finde ich es mittlerweile wichtiger, dass der Garten natürlicher wird und gleichzeitig weniger arbeitsintensiv ist.

Schon seit einigen Jahren versuche ich daher, mit Rindenmulch einen Waldboden zu imitieren. Rindenmulch biete Schutz vor Unkraut und hält im Sommer die Erde feucht. Ich meine mal gelesen zu haben, dass Mulch auf Dauer die Erde sauer macht. Das muss ich aber nochmal verifizieren. Das Tolle am Mulch ist aber, dass ich nicht regelmäßig mit der Harke im Garten stehen und Unkraut zupfen muss. Das hat zur Folge, dass die Natur eine Chance hat sich selber auszubreiten.

Und so blüht auf einmal an einer Stelle etwas, das wir da definitiv nicht ausgesät haben. Und das hat mich riesig gefreut.

In einer anderen Ecke hatten wir einen Strandkorb stehen, der leider nach zwei Wintern in dieser Ecke nicht mehr zu gebrauchen ist. Der Standort war wohl doch zu feucht und zu schattig. Sicher könnte man noch versuchen, den Strandkorb zu retten. Aber genutzt haben wir den ja auch nicht, also weg damit.

Aber was jetzt? Ich hab das Schilf weggeschnitten, den Rotz aus dem Boden gepult (sehr viel merkwürdige grüne verflechtende Pflanzen im Boden) und die Büsche rum zu runtergeschnitten, damit Licht in die Ecke kommt. Und dann soll da was Buschiges hin. Aber was? Bei einem Pflanzenversender hab ich ein Strauch-Set für Vögel gefunden. Also 5 Sträucher, die vielen Vögeln Nahrung bieten können. Bestellt und gepflanzt.

Noch sieht das etwas traurig aus. Wird sich aber sicher im Laufe des Jahres entwickeln.