Einen Schritt zurück

Wenn man sich so durch den Tag treiben lässt und dabei alles möglich an Medien konsumiert und sich mit seinen Mitmenschen unterhält, dann kann man wahlweise frustriert oder böse werden. Scheinbar gibt es so viele schlechte Dinge auf dieser Welt …. scheinbar kann das kein gutes Ende nehmen.

Und wenn es einem so geht, dann platzt es vielleicht aus einem raus…

Und dann hab ich nachgedacht. Und bin zu der Erkenntnis gekommen, das es immer und immer und immer wieder wichtig ist zu reflektieren und zu differenzieren:

  1. Bin ich direkt oder indirekt betroffen?
  2. Wenn ja, wie sehr schränkt es mich wirklich ein? Wie sehr groß sind die negativen Auswirkungen auf mich?
  3. Kann ich etwas daran ändern? Also jetzt in dem Moment? Oder vielleicht in weiter Zukunft? Was ist die richtige Strategie?

Und daraus ergibt sich dann eine Entscheidung. Erstmal die Entscheidung ob es sich überhaupt lohnt sich aufzuregen und dann was man mit der gewonnenen Information anfängt. Diskutiert man vielleicht mit der Person ganz sachlich über seine Aussagen? Muss man Politisch aktiv werden? Muss man etwas an seinem eigenen Verhalten ändern? Muss man in seinem Umfeld ein Thema ins Bewusstsein rufen? Und so weiter

Gerade der erste Punkte sorgt bei vielen vielen Themen für rasche Entspannung. Nicht aus Egoismus heraus, sondern aus Rationalität. Würden all die AfD-Wähler mal ganz sachlich darüber nachdenken, welches von den AfD-Themen Sie wirklich betrifft, wäre die AfD-Wählerschaft vermutlich viel kleiner.

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