Aber es gibt natürlich noch viel mehr über die Ausbildung zu erzählen über die Ausbildung. Denn es war, neben der Arbeit, eben auch eine prägende Zeit meiner Jugend.
Fahrt zur Förderung der Sozialkompetenz
Gleich zu Beginn der Ausbildung fuhren wir mit dem ganzen Trupp in ein Landschulheim oder ähnliches. Weiß ich nicht mehr genau. Jedenfalls waren wir für mehrere Tage gemeinsam in einem Gebäude und haben Dinge gemacht. Woran ich mich erinnern kann war: Alkohol und Nintendo Mario Kart spielen. Das ganze sollte uns ermöglichen zusammen zu wachsen und uns kennen zu lernen.
Wenn ich daran zurück denke, hab ich Definitiv nur positive Gefühle. Die Wohnheimbewohner hatten natürlich sehr schnell eine enge Bindung zueinander und durch diese Klassenfahrt konnten wir „externen“ hier ein wenig aufholen. Das war schon ganz gut. Und obwohl wir alle nur junge Leute waren, waren wir eben doch sehr unterschiedlich. Alleine schon auf Grund unserer Herkunft. Vom ostfriesischem Dorf, über das von Arbeitslosigkeit und hohem Ausländeranteil geprägten Wilhelmshaven, über das katholisch geprägte Emsland bis hin zum Osnabrücker Städter war da eben alles vorhanden. Aber wir fanden wirklich schnell zueinander und ich kann mich nicht erinnern das es wirklich böses Blut gab.
Natürlich mochte man nicht jeden gleich gerne und die beiden Teams standen in leichter Konkurrenz zu einander. Das wurde natürlich von den Ausbildern befeuert, machte ja auch Spaß. Aber am Ende waren wir alle eins.
Beim erfüllen der eigentlichen Aufgaben konnte man sich ja auch viel erzählen und sich austauschen. Und wenn man viel privates miteinander Teilt dann kann man sich ja nur mögen. Natürlich gab es viele Running-Gags die sich über alle die Jahre hingezogen haben oder Spitznamen die es nur in dieser Gruppe gab und vieles mehr.
Im zweiten Ausbildungsjahr machten wir dann noch eine „Klassenfahrt“ an die Mosel. Das war eine Woche pickepacke voll. Ich hatte damals eine Videokamera und hab alles gefilmt. Auf dem Weg zur Mosel waren wir in Bonn und haben uns den Bundestag und den Bundesrat angeschaut. Kurz bevor er nach Berlin umzog. Dann gemeinsam im Phantasia Land gewesen und dort die Wildwasserbahn zum Stillstand gebracht.
Legendär ist auch die Weinprobe im Moselkeller gewesen und das ich daraufhin leider die Tür meines Hotelzimmers gesprengt habe. Herr Nies (unser Ausbilder) fand das gar nicht witzig. Versicherung hat aber alles geklärt.
Und im letzten Jahr ging es traditionell auf IJsselmeer zum segeln. Ausbilder Schulz sagte: Kein Alkohol und war der erste der mit einer Palette Bier an Bord kam. Ja ich weiß, das klingt jetzt alles nur nach saufen. Das war es aber nicht. Es waren viele echte Freundschaften entstanden und wir hatten einfach alle gemeinsam eine ziemlich gute Zeit – in dieser Zeit.
Muss man dabei gewesen sein.
Und weil das alles so schön war, hat man auch Freizeit miteinander verbracht. Ins Kino oder am Wochenende in die Disko. Und natürlich hat man sich gegenseitig auf Geburtstagen besucht. Das war immer n Ding. Denn jetzt lernte man ja Leute kennen, von denen einem vorher nur erzählt wurde. Und man erlebte die Kollegen im privaten Umfeld und manchmal waren die dann doch anders als sonst. Außerdem musste man viel auf Fußböden oder auf Sesseln schlafen und dann am nächsten Morgen ziemlich müde und verkatert und in desolatem Zustand nach Hause fahren. Aber wir waren Jung, da ging das alles noch.
Ich hatte hier also einige Erlebnisse und Begegnungen die ich ohne die Telekom mit Sicherheit nicht gehabt hätte.
Berufsschule
In der Berufsschule waren wir natürlich auch geschlossen als Klasse vorhanden. Es gab dort aber noch 4 Auszubildende von der EWE. Die EWE ist ein örtlicher Stromversorger der damals gerade begann den Telekommunikationsmarkt zu erobern. Genau wie die Telekom ein staatliches Unternehmen. Viele von uns hatten sich auch bei der EWE beworben, sind aber abgelehnt worden. Ich wurde z.B. nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die EWE hatte damit also den Ruf etwas Elitärer zu sein und in meiner Wahrnehmung trugen die 4 Auszubildenden der EWE das auch vor sich her. Vielleicht hatten die es auch einfach nicht leicht, wenn da 20 Telekomiker um sie herum gesessen haben und als riesige eingeschworene Gruppe funktionierten.
Lange her.
Die Lehrer waren alles ehemalige Postler. 3 Lehrer – jeder für sich absolute Freaks.
Da war Herr Jansen der offenbar ein Alt-Hippie mit einem leichten Hang zum Motorsport war. Er galt insgesamt als cool und das war er auch wohl. Lederjacke, Jeans, immer ein ein Schritt zu langsam unterwegs – lässig. Wir hatten nie ein Problem miteinander, gelernt hab ich bei ihm aber nichts. Er sollte uns Digitales beibringen, glaub ich. Es war das Fach von dem ich mir am meisten versprochen hatte und am meisten Enttäuscht wurde. In seinem Klassenzimmer standen 20 Atari Mega STs auf denen wir wohl programmieren lernen sollten. Ich kann mich nicht erinnern damit was gemacht zu haben.
Da war Herr Schnieder – da hatten wir so theoretische Fächer wie Physik und Formeln und so. Her Schnieder war schrecklich langweilig, dröge und man konnte ihm nicht folgen. Nie. Gar nicht. Herr Schnieder war optisch der Prototyp von Ned Flenders und ich glaub das er auch privat langweilig war.
Herr Rosenboom dagegen war lustig und auch ein echt guter Typ. Ein langes bewegtes Leben aus dem er auch gerne und viel erzählt hatte. Es war immer einfach das Gespräch vom Unterrichtsstoff wegzulenken. Her Rosenboom war unser Klassenlehrer und er mochte mich wohl. Meine Leistungen waren …. schlecht. Er sprach mich darauf an und ich versicherte ihm das ich die Ausbildung schaffen würde. Ich konnte ihm deutlich machen das ich meine Leistung ganz gut einschätzen konnte und ich nicht gewillt war mehr zu geben. Er akzeptierte das und lies mich ab dann in Ruhe. Auch im Unterricht.
Ich löste mein Versprechen ein und bekam von ihm auf der Abschlussfeier auch ein Lob zugesprochen. Das war für mich die beste Pädagogik.
Mehr kann ich zur Berufsschule nicht sagen. Ich hab dort nichts gelernt. Es war nur langweilig und blöd und jeder Tag war die Hölle für mich. Die Doppelstunden zogen sich ins unermessliche und die Tage waren lang. Gerade bei Herrn Schnieder bin ich öfters eingeschlafen. Schule war nie geil, klar. Aber die Berufsschule war der abfuck des Jahrtausends. Aber die Baquettes waren geil.
Betriebseinsätze
Damit wir auch Praxis kennenlernen konnten, wurden wir in Betriebseinsätze geschickt. Die Betriebseinsätze waren heimat gebunden. Die Osnabrücker waren also zuhause und die Wilhelmshavener auch und so weiter. Ich musste dann nach Leer statt nach Oldenburg. Das war zwar kein Stück näher an zuhause, aber so waren die Regeln.
Ich weiß gar nicht mehr ob ich beim ersten Betriebseinsatz schon einen Führerschein hatte und wie ich da zur Arbeit gekommen bin. Es könnte sein das Stefan mich mitgenommen hat, der war ja einige Monate älter. Es war aber ja immer alles gut organisiert. Die Telekom hat schon geschaut das für jeden alles machbar war.
Im ersten Einsatz bin ich mit einem Kollegen mitgefahren der in Telefonanschlüsse von Privatkunden entstört hat. Das waren immer sehr kleine Aufträge bei denen ich nichts machen konnte. Ich stand also hinter ihm, hörte den Gesprächen zu und trug den Koffer. Da unser Gebiet riesig war, war neben jedem kleinen Auftrag immer 30 – 40 Minuten fahrzeit. Wir fuhren in einem Renault Rapid. Der war vorne vollgestopft mit Zeug. Über dem Fahrgastraum war, wie in nem Camper ein Ausbau. Da der Sitz sich nicht nach hinten stellen ließ, sass ich mit dem Kopf oberhalb der Frontscheibe. Schrecklich. Ich schlief also viel.
Ansonsten kann ich mich daran erinnern das die Arbeitstage immer sehr entspannt waren. Alle trafen sich, Besprechung, Klönschnack, Materialien sammeln, Auto bestücken, Frühstückspause und dann irgendwann zum ersten Kunden. Ich lernte etwas über kreative Fahrtenbuchführung. Immer ein wenig mehr aufschreiben, damit man Puffer für Privatfahrten hatte, wenn man z.B. am Donnerstag jeden ALDI abfährt um die neuesten Angebote einzusammeln. Aber nicht bei allen Strecken. Strecken zwischen Bavinkstraße (da war das Büro) und Vermittlungsstellen musste man möglichst genau aufschreiben, die waren ja vergleichbar).
An einem Tag gab es keinen Kollegen der mich mitnehmen könnte. Man setzte mich in ein kleines Büro mit einem Stapelpapier und einen Computer. Meine Aufgabe: Die Daten aus den Auftragsformularen in den Computer übertragen. Das konnte ich gut. Ich konnte ja 10 Finger Blindschreiben und ich liebte so was schon damals. Nachts wachte ich allerdings auf. Ich träumte das sich Finger in meinen Kopfbohren würden. Das permanente Geräusch der Tastatur hat sich in meinen Schädel gedrängt.
Bei einem anderen Einsatz mussten wir in einer Fleischerei Telefonkabel verlegen. Irgendwo musste Außenklingel montiert werden. Das war alles so widerlich. Wo man hin fasste war es pekick und schleimig. Der Gestank war nicht auszuhalten und ich konnte wirklich ein paar Tage kein Fleisch essen. Heute wäre das sicher der Auslöser gewesen um Vegetarier zu werden. Damals war das nur ne Phase.
An einem morgen war es sehr hektisch. Alles musste schnell gehen und dann ging es auch schon los. 20 Minuten später standen 15 Telekom Fahrzeuge bei einem Kollegen vorm Haus. Er hatte zum großen Geburtstagsfrühstück eingeladen.
Der zweite Betriebseinsatz war cooler. Die Telekom hatte den Auftrag Arbeitsämter neu zu verkabeln angenommen. Und weil dieses Projekt irgendwie unter Druck entstanden ist, wurden Mitarbeiter von überall zusammen gezogen um das durchzuziehen. So fuhren wir Wochenlang nach Leer und machten große Löcher durch Wände, montierten Kabelkanäle und zogen Kilometerweise Netzwerkkabel durch das Gebäude. Wir waren da gemeinsam mit mehreren Auszubildenden des Jahrgangs und das war dann ja wieder doppelt gut.
Aber hier gab es Hackordnungen. Wir mussten die Dreckarbeit machen – ausschließlich. Wir mussten auch im feuchten schimmligen Kriechkeller sitzen und warten das von oben ein Kabel durchgesteckt wurde und dieses zum Bestimmungsort ziehen. Auf Knien durch den Sand an toten Ratten und Mäusen vorbei. Nur mit einer Taschenlampe bewaffnet. Und dann wieder 20 – 30 Minuten im Dunkeln warten bis was kommt. War ne Erfahrung. Irgendwann kam nichts mehr, man zählte die Kabel und wußte das man fertig ist.
Also raus aus dem Keller hin zum Verteilerraum. Hier wurde schon Bier getrunken. Oder Schnaps. Der wurde morgens reingeschmuggelt und im Zwischenboden versteckt.
An einem Tag, ich weiß gar nicht mehr genau warum und wieso, weigerte ich mich in den Kriechkeller zu gehen. Ich glaube es war kurz vor meinem Feierabend und bin schon umgezogen gewesen. Da wurde sich ordentlich gestritten und ich bin einfach gegangen. Danach war Berufsschule und dann war ich nicht mehr in Leer. Dafür musste ich nach Aurich und dort einem Kollegen im Dachgeschoss eines Verwaltungsgebäudes beim Kabelverlegen helfen. Da waren wieder die toten Mäuse und Isollierwolle. Noch schlimmer. Und in der einen Ecke roch es immer nach Kohl – ganz merkwürdig.
Danach war ich bei zwei Kollegen die für die neuen Digitalen Vermittlungstechnik zuständig waren. Die waren zu Zweit in einem Büro unterm Fernsehturm in Aurich. Deren Hauptaufgabe war es wohl die Vermittlungstechnik zu warten. Also Updates machen, Hardware tauschen. Viel zu tun hatten die nicht. Vieles ging per Fernwartung und so hatten die einen privaten Computer im Büro stehen auf den Dinge passierten. Zocken, Mailboxen solche Dinge. Legal war das bestimmt nicht. Die beiden waren aber schon mehr das was ich mir wünschte in diesem Job.
Aber viel zu tun gab es hier leider auch nicht und das was man tun konnte war auch speziell. Meistens war meine Aufgabe mit dem Bulli nach Leer zu fahren und Ersatzteil zu holen. Damit dann zur Vermittlungsstelle. Dann einen der beiden Anrufen. Die fuhren dann aus der Ferne das Bauteil herunter, das ich tauschte, und fuhren es wieder hoch. Fertig.
Dann war ich wieder bei den Entstörern im Einsatz. Und weil da soviel los gewesen ist haben wir die Erlaubnis bekommen auch alleine loszufahren. Ich bekam einen Polo mit voller Ausstattung an Werkzeug und einen Computer. Jaaa …. ein Computer.
Ein riesiger ALU Koffer in dem ein Notebook mit Windows 95 geschnallt war und dazu ein Drucker und ein Modem. Man steckt das Gerät an ein Telefondose, startete ein Programm und es wählte sich bei der Telekom ein und holte die Aufträge ab, die einem zugewiesen wurden. Häufig musste man dann beim Dispo anrufen und sich noch ergänzende Informationen holen. Da man noch kein Handy hatte, fuhr man dafür zur nächstliegenden Vermittlungsstelle. Beim Kunden druckte man den fertig ausgefüllten Auftrag aus und ließ sich diesen Unterschreiben. Der Koffer war schwer und unhandlich. Meistens druckte man sich die Aufträge also schon in der Vermittlungsstelle aus und ging nur mit dem jeweiligen Zettel zum Kunden.
Zur Ausstattung gehörte auch ein Karton mit Straßenkarten der Gemeinden in denen man aktiv war. Es gab ja keine Navigation oder Google Maps. Man suchte sich die Karte raus und suchte sich den Weg zum Kunden. Das ging erstaunlich gut.
Sicherlich bekam ich nur einfache Aufträge und sicherlich auch nicht so viel wie es vll möglich gewesen wäre. Aber ich hab jeden Anschluss entstört bekommen und bin immer zufrieden in den Feierabend gefahren.
Da war z.B. der eine Kunde wo immer der ISDN Anschluss abstürzte. Ich wurde losgeschickt um den Anschluss auf einen anderen Port zu legen. Klar, kein Problem. Hab ich hinbekommen. Ich sollte dann warten und später messen. Der ISDNer stürzte wieder ab. Die DISPOs waren ratlos. Aus meinem vorherigen Einsatz wußte ich, das der gewechselte Port auf dem selben Mainboard gesessen hat. Ich empfahl eine ganz anderen Port zu nehmen der auf einem anderen Board sitzt. Und das brachte die Lösung. Das Board wurde dann später getauscht. Das sind schon gute Momente wenn man sowas selber rausfindet.
Im Einsatz war ich auch in meinem Heimatdorf aktiv. Ich schaltet dort einen neuen Telefonanschluss, fuhr zum Kunden und machte eine Abschlussmessung. Alles prima. Es war noch eine alte Vermittlungsstelle wo man die Kontakte verlöten musste. Bei den neuen tackerte man die Adern auf. Schneller und sauberer.
Da ich keine Folgeauftrag hatte, fuhr ich nachhause, trank mit Mutter einen Tee und rief dann bei der Dispo an. Ach gut, das ich mich melde. In Remels hat ein Geschäftskunde eine Störung gemeldet, kümmer dich mal drum. Man gab mir die Leitungsverbindung durch und die Zahlen kamen mir doch recht bekannt vor. Ich fuhr direkt in die Vermittlungsstelle und stellte fest, das ich beim anlöten des neuen Anschlusses aus versehen die Adern vom anderen Anschluss abgerupft hatte. Hups….
So war das damals. Und wenn wir Azubis uns zusammensetzen würden, würde es sich noch hundert weitere Geschichten geben.
Das Ende
Und so sind 3,5 Jahre wie im Fluge vergangen. Im ersten Ausbildungsjahr ist ein KE verstorben und ein andere hat die Ausbildung abgebrochen. 2 neue kamen dafür dazu und hielten bis zum Schluss durch. Ich glaube es gab 2 oder 3 Verkürzer die studieren gingen, während wir uns auf unsere Abschlussprüfung vorbereitet haben. Einer hat die Prüfung erst im dritten und letzten Anlauf geschafft. Er war der, der handwerklich immer der beste gewesen ist. Akkurat und genau. Nur Schule war eben nicht sein Ding. Das sagt ja auch einiges aus, oder?
2 wurden direkt von der Telekom übernommen weil diese in der JAV tätig waren. Betriebsräte sind halt immer besonders geschützt. Das musste man eben wissen. Ich wusste es nicht, bzw dann erst als es zu spät war. Blieben also 15 frisch gebackene KEs für den Arbeitsmarkt .. aber erst mal ging es ja zur Bundeswehr und oder zum Zivildienst.
Fazit zur Ausbildung
Erst jetzt wo ich das zusammenschreibe, wird mit bewusst wie sehr sich die Telekom in diesen paar Jahren schon geändert hat. Wie schnell dann doch der Wandel vom Staatsunternehmen zu einem Gewinnorientierten Aktienkonzern vorangeschritten ist. Allerdings war die Telekom voll mit Beamten und Verwaltungsfachangestellten. Und dieser Typ Mensch kennt seine Rechte und pocht auf seine Sicherheit. Ohne diese Menschen wäre das alles vermutlich noch schneller passiert. Was man davon halten soll, muss jeder für sich entscheiden.
Ich hab viele Dinge gelernt die mir im späteren Leben geholfen haben. Vor allem das strukturiere Denken – das einen Plan machen und diesen Verfolgen. Aber auch das man Dinge nicht überplant. Logisches Denken wurde sehr gefördert und natürlich auch grundlegende handwerkliche Fähigkeiten wurden vermittelt.
Während der Betriebseinsätze wurde aber schnell klar, das Ausbildungsberuf und Wirklichkeit nicht viel miteinander zu tun hat und das alles was mit der Schule zu tun hat, sowieso blanker Rotz ist.
Und leider war auch schon sehr früh klar, das diese Ausbildung nichts damit zu tun hatte, was ich in meinem Leben mal werden wollte. Ich wollte was mit Computern machen. Programmieren, Entwickeln, verstehen … Diesen Weg muss ich mir dann wohl noch suchen.
Achso …. und ich habe eben sehr viel über mich und die Menschen lernen können. Und darüber das man auch mit Menschen umgehen kann die nicht aus der eigenen Bubble kommen. Und das war eine gute Sache.

