Es ist Sonntag, es ist ruhe. Ich lasse die Woche im inneren Zwiegespräch Revue passieren.
Ich: Mensch Alex, eine ganze Wochen nichts gebloggt und die letzten Beiträge hattest du schon vorgeschrieben. Was n los mit dir?
Auch ich: Ideenlos bin ich ja nicht. Es schwirren viele Gedanken in meinem Kopf die zu Papier, bzw auf den Bildschirm gebracht werden sollten. Es ist auch nicht die Motivation die fehlt. Es ist die Energie. Als es im laufe der Woche endlich wieder über null Grad geworden ist hab ich mich gefreut und die Fenster aufgerissen. Endlich durchlüften, so richtig. Einmal die alte Luft im Haus durch tauschen, dann kommt bestimmt auch die Energie zurück. Tja, statt dessen roch es nach Gülle. Danke Ihr Bauern.
Ich: Diggi, du musst dich jetzt mal aufraffen. Immer mal ein Sonntag motiviert sein und danach wieder in Lethargie verfallen, das bringt es nicht.
Auch ich: Die Arbeit laugt mich halt aus. Ich bin so unfassbar Müde, wenn ich einen Arbeitstag hinter mir habe. Also wirklich, physisch müde. Mir fallen die Augen zu. Strenggenommen dürfte ich vermutlich gar nicht Autofahren. Wo wir beim Thema Autofahren sind. Schon seit 2 Wochen sind bei der Baustelle an der Anschlussstelle Bad Zwischenahn auf der Autobahn wieder alle Spuren frei. Wenn man auf die neue Brücke schaut, sieht da alles fertig aus. Alle Container sind weg und bis auf einen Bagger sieht man auch keine Baufahrzeuge mehr. Wegen mir kann die Brücke freigegeben werden.
Ich: Wegen mir schon lange. Kein Plan warum das nicht passiert. Wäre doch mal was, wenn ein Bauwerk auch vor dem geplanten Zieltermin fertig würde. Aber das du dich nach 1,5 Jahren noch nicht dran gewöhnt hast … was denn los mir dir.
Auch ich: Ja, ja … Holger hätte seinen Spaß. Da fällt mir ein. Holger hatte ja letzte Woche etwas über mich gebloggt. Moment… genau. Im Artikel Nein, Musik ist keine Zahlenabfolge war ich sehr erschrocken wegen dem passiv-aggressivem „Lieber Alex“. Und was soll ich sagen. Wissenschaftlich belegt ist Musik im reines Mathe (klick).
Ich: Holger ist ja sicherlich klar das du durchaus zwischen Handwerk und Kunst unterscheiden kannst.
Auch ich: Anscheinend ja nicht. Denn dabei ging es im ursprünglichen Artikel doch. Die KI kann massenhaft Handwerk liefern. Aber Kunst kann eben nur der Mensch. Der Unterschied zwischen einem guten Song und einem nicht so guten Song ist das Gefühl das man da mit reinbringt. Dazu gehört natürlich auch das persönliche Gefühl. Das was man selber mit dem Song verbindet.
Ich: Wie immer ist die Welt simpel und komplex zur gleichen Zeit.
Auch ich: Oh, ein schönes Schlusswort. Und? Ist das ein Format, das wir weiter bedienen möchten?
Beide: Nöööö
