„Schatz, wir müssen die Friseurtermine für den Pudel im nächsten Jahr noch Planen“ sagt Pebbles zu mir (Neuerdings mein Spitzname für meine Frau). „Mach ich am Notebook“ sag ich und nehm mein geliebtes TUXEDO InfinityBook S 14 – Gen6 in die Hand. Klicke die klack und Klicke die klick bin ich dabei einen neuen Serientermin zu erstellen (alle 8 Wochen immer Freitags) und dann zu prüfen ob das so auch ne gute Sache ist. Nicht das da ein Friseurtermin mitten in unseren Urlaub fällt.

Irgendwie schaff ich es dabei in den Desktop reinzuzoomen. Alles ist riesig. Hab ich ja noch nie gehabt. Wie merkwürdig. Und während ich so versuche das rückgängig zu machen, weil das echt nervig ist, spüre ich auch den Grund. Tastatur und Touchpad sind gewölbt. Das ja mal kurios.


Zoooom – Rückblick

Anfang November – Mein Notebook meldet das die Kapazität noch bei 40% liegt und ich dieses ja mal vielleicht austauschen sollte. Ich schreibe mit dem, wie immer, fantastischen Tuxedo Support. Man schickt mir ein kleines Programm das ich über Nach laufen lassen soll. Die Ergebnisse dann bitte zum Support schicken. Fazit: Jipp … Akku ist platt. ich entscheide, mir in Ruhe zu überlegen was ich machen werde.

Zoooom – wieder in der Gegenwart


Fuck – das Akku bläht sich auf. Das ist nicht gut. Ich beende noch eben 2 Sachen und schalte das Notebook aus und schon geht es an den Schreibtisch. Hätte ja nicht gedacht das ein plattes Akku zu chemischen Reaktionen führt. Oder ist es andersherum? Kein Plan. Ich schraube die Bodenplatte vom Notebook ab. Sehr sehr vorsichtig. Ist ja alles nur Plaste und erkenne schon das ganze Dilemma. Es ist wirklich das Akku und es ist aufgebläht und weich. Man kann es eindrücken. Ich suche mir über das Smartphone die Anleitung zum Ausbau raus und mach mich an die Arbeit. Leider ist das Akku verklebt. Nervig. Vor allem weil ich ein wenig Schiss habe das mir die Batteriesäure heraus quillt. Dennoch schaff ich es mit viel Geduld das Akku zu entfernen.

Dann will ich das Notebook wieder einschalten. Ahhh … okay. Das Notebook startet ausschließlich mit Akku. Das ist schade und das ist vor allem nervig. Gerne hätte ich mir mit den nächsten Schritten Zeit gelassen.

Ich hole meinen Raspberry Pi 400 wieder hervor und freue mich das diese Gerät sofort und ohne Probleme bootet. Jetzt muss ich mal kurz recherchieren, denn es steht die Frage im Raum: Neues Tuxedo Notebook oder nur ein neues Akku. Das Akku kostet 109€. Notebooks starten bei knapp 900 Euro. Eine kurze Suche im Postfach ergibt allerdings die Info das ich mein Notebook bereits seit Juli 2022 nutze. Das Gehäuse hat schon einiges an Spuren mitgenommen aber ansonsten funktioniert das gute Stück tadellos. Bis vor kurzem war ich auch mit der Akkulaufzeit noch sehr zufrieden.

Was neues haben, ist aber ja auch immer irgendwie geil und das Kunststoffgehäuse geht mir schon auf den Sack. Edles Aluminium, vielleicht sogar in Schwarz. Das wäre schon was.

Ich klick mich durch den Shop und bin ein wenig genervt von dem Raspberry. Es funktioniert ja alles überraschend gut, aber mit der Performance eines „richtigen“ PCs ist das eben nicht zu vergleichen.

Nein Nein … ich werde jetzt keine überhastete Entscheidung treffen. Bis „gerade eben“ war ich mit dem Notebook glücklich, das wird auch noch ein halbes Jahr länger so der Fall sein. Ganz bestimmt. Ich bestellt das Akku und hoffe, es kommt schneller als die versprochenen 72 Stunden. Bis dahin muss ich mit dem Raspberry glücklich sein….