Gestern einen sehr schönen Abend mit sehr tollen Nachbarn verlebt. Irgendwann sind wir bei Politik und dann natürlich bei der AfD gelandet. Die beiden machen sich (wie ich) Sorgen. Und als Staatsdiener mit zur Hälfte mit Migration-Hintergrund haben die beiden noch eine ganz andere Perspektive auf die Dinge. Und dann spült mir Holger heute morgen noch einen interessanten aber leider sehr niederschmetternden Beitrag in die „Timeline“.
Es wird nicht laut. Es wird leise.
https://stefanakweichelt.substack.com/p/wenn-die-afd-an-die-macht-kommt-was
Tja und jetzt sitze ich hier und weiß auch nicht. Die Frage ist ja: Wie gehen wir damit um?
Den Wähler positiv beeinflussen? Hat nicht geklappt.
Die AfD als den Teufel zu entlarven? Hat nicht geklappt.
Ein Verbotsverfahren? Ich glaub, dafür ist es zu spät.
Also wie gehen wir damit um wenn die AfD beginnt zu regieren und damit unser Land langsam umbaut?
Ich hoffe das sich dann alle Demokraten endlich einmal zusammenreißen und es dann nicht mehr um den persönlichen Vorteil einzelner Politiker geht. Nicht mehr um das wiedergewählt werden. Nicht mehr um Lobbyismus. Dann muss es einfach nur noch um den Schutz der Demokratie und des Grundgesetzes gehen. Keine Diskussion, kein taktieren. Nur noch klare Kante.
Bloßstellen, verklagen, demonstrieren. Gemeinsam gegen den Rest. Ja, wir sind viele. Ja, wir sind die meisten. Bitte zeigt das auch. Jeder von uns kennt jemanden der in einem totalitären Staat sehr schlecht da stehen wird. Jeder von wird in einem von der AfD geführten Land auf die eine oder andere Art leiden. Und der Weg zurück – der wird schwer. Schwerer als wir glauben.
