Diese 30-Tage-Challenge entwickelt sich ja zum totalen Seelen-Striptease. Meine Seele ist rein und sexy und deswegen ist dit ja gar kein Problem.

Bis vor kurzem hatte ich Angst vor allen Fahrgeschäften in denen man sich über Kopf bewegt. Da wir wirklich gerne in Freizeitparks gehen, fallen da einige Fahrgeschäfte für mich flach, was mich schon immer etwas geärgert hat, aber die Angst war halt zu stark.

Mein Söhnchen ist da vollkommen schmerzfrei. Seit er 5/6 Jahre ist, schleppen wir ihn über all rein und er macht auch alles mit. Kopfüber gab es aber meist nicht für seine jungen Jahre. Inzwischen ist er aber 9 und da geht schon das eine oder andere. Zum Bespiel der Big Loop im Heide Park. Mein Söhnchen hat sich aber bei mir die Angst vor dem über Kopffahren abgekuckt und traute sich auch nicht. Das wollte ich aber nicht. Das ist doof. Daher sagte ich: Komm Bengel. Wir beide gemeinsam überwinden jetzt unsere Angst und fahren den Big Loop. Und es war riesig. Für uns beide.

Das war so vielschichtig toll. Nicht nur das ich meine eigene Angst überwunden habe, sondern das ich das gemeinsam mit CT gemacht habe. Ein Vater/Sohn-Moment.

Und wenn man darüber nach denkt, sollte man als Erwachsender auch keine Angst haben. Angst haben Kinder vor dem Monster unterm Bett. Angst hat man vor dem unerklärlichen.

Was ich hab, sind aber Sorgen und bedenken. Sorgen das mein Sohn vielleicht ein schwieriges Leben haben wird. Sorgen das ich meinen Job nicht bis zur Rente schaffe / Sorge das ich meinen Job bis zur Rente schaffe. Sorgen über rechte Tendenzen in diesem Land. Sorgen wohin uns die aktuelle Politik aus Pragmatismus und Polemik führt.

Aber Angst ….. Angst hab ich nicht.

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