Der Telekom-Mensch – der kennt seine Rechte. Der weiß welche Optionen er hat und welche Knöpfe bedient werden müssen um den eigenen Vorteil zu erlangen. Mit Hilfe von Ärzten die merkwürdige Ateste ausstellen können die MitarbeiterInnen die wundervollsten Sonderregelungen erwirken.
Teils habe ich dafür Verständnis, teils finde ich es einfach nur Frech. Extrem Frech ist es immer dann, wenn der persönliche Vorteil auf zu Lasten der anderen erfolgt. Wenn man sich z.B. eine Schwerbehinderung „erarbeitet“ und dadurch Erwerbsminderungsrente beziehen kann und die gewonnen Freizeit nicht dafür nutzt sich zu regenerieren und um sich zu kümmern, sondern um Leistungssport zu betreiben und immer in Action zu sein.
Und dann gibt es aber natürlich auch die anderen. So wie der eine Kollege der nach zwei Schlaganfällen mit dem Rollstuhl ins Büro kommt und seinen Job macht. Man merkt ihm an, das ihm das Sprechen noch schwer fällt. Und das ist ein Ding wenn man mit sprechen sein Geld verdient. Er könnte sich sicherlich Vorteile verschaffen – nur Schriftlichen Verkehr – nur von Zuhause – etc pp. Will er nicht. Er will ins Leben zurück. Er kämpft offensichtlich. Das ist umso verwunderlicher, da dieser eine Kollege in der Vergangenheit durchaus auffällig war. Auffällig darin für sich das beste aus allem herauszuholen. Das Maximum.
