Und die Welt war wie neu


An einem Donnerstag wurde verkündet das Putin gestorben ist. Am Freitag trat Sergei Lawrow vor die Kameras und erklärte sich zum Nachfolger Putins. Und er machte sehr deutlich: Jetzt ist Schluss mit den Spielereien. Russland soll zu alter Stärke auferstehen. Die Grenzen des Warschauer Pakts sind das erklärte vorläufige Ziel.

In Deutschland jubelte die gerade zur Kanzlerin gewählte Alice Weidel ihren Russischen Freunden zu und verkündete Deutschland eine glorreiche Zukunft. Irgendwie hat sie die Tragweite der Aussage des neuen russischen Staatsoberhauptes nicht verstanden. Ihre Wähle schon, denn am Wochenende überrollte eine riesige Protestwelle das Land. Am Montag wurde die Führungsriege der AfD Tot in Ihren Büros aufgefunden. Es klebten Post-Its auf Ihren Stirnen: „So haben wir uns das nicht vorgestellt“

Während sich in Deutschland die Parteien sehr Sachlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit darüber unterhielten wie es denn jetzt weiter gehen sollte, erklärte der US Präsident J.D. Vance den sofortigen Austritt aus der NATO und der U.N.O.. Man hat nun gar keine Lust dem ollen Europa schon wieder aus der Patsche zu helfen. Die alte Welt sollte mal endlich alleine klar kommen.

Und es passierte, was passieren musste. Der dritte Weltkrieg startete. In einer unfassbaren Geschwindigkeit verstand die EU was zu tun ist. Sie bildete eine eigene Armee und vereinfachte die Bürokratie. Alle EU Staaten vereinigten sich zu einem Land mit einem klaren Ziel: Sichern der Grenzen vor Invasoren. Und allen Beteiligten war klar das man dieses Spiel nur gewinnen konnte wenn man langfristig spielte. Daher wurde nicht nur in den Krieg investiert sondern in Stabilität.

Bildung, Einwanderung, Aufbau unabhängiger Infrastrukuturen und erneuerbarer Energien waren auf einmal absolute Kernthemen. Da man mit viel weniger Staaten taktieren musste und vor allem nicht mehr vor der USA knien musste ging das auch alles sehr schnell voran. All die Rechten-Kräfte in der EU, die sich in den letzten Jahren auf Kosten der Bürger die Taschen voll gemacht hatten, versuchten mit Ihrem Geld zu flüchten. Nach Südamerika, da hatten Nazies ja gute Erfahrungen gemacht. Aber in der heutigen Welt konnte man nicht einfach sein Gold in die Tasche packen und einen Dampfer nehmen. Jeder Bürger der die EU verlassen wollte musste dafür eine Steuerzahlen. Hohe Steuern. Denn der Umbau der EU kostet Geld.

Als dann Mexico und Kanada die USA angriffen wurde auch den Europäischen Superreichen klar, das man mit dem Geld auf dem Konto bald nicht mehr so viel anfangen konnte. Man investierte das gehortete Geld großzügig in einer goldene Europäische-Zukunft.

Es war faszinierend was der Mensch alles erreichen kann, wenn er aufhört globales Schach zu spielen.