Da kann man ja flott eine kleine Zwischenbilanz ziehen, gell.
Erfolge
Ich hab mich nicht zu sehr von den kleinen und großen Katastrophen in meinem näheren Umfeld herunterziehen lassen. Im letzten Jahr hat mich jeder neue Fick erst mal in eine Starre versetzt in der ich mich nur noch mit billigem Konsum ablenken konnte.
Ich hab mich Erfolgreich von Youtube-Shorts entwöhnt (sieh oben). Ich vermisse nichts, ich brauch nichts.
In dem 900-Seiten Buch, das ich um Weihnachten angefangen habe, ist die hälfe geschafft. In dem vorherigen 600 Seiten Buch hab ich in der gleichen Zeit 50 Seiten gelesen gehabt. Auch hier also auf einem guten Weg. Ich hab mir vorgenommen das ich mein E-Book „immer“ bei mir habe und auch die kleinen Momente / Pausen für 2 – 3 Seiten nutze. Daran muss ich noch arbeiten. Aber definitiv ist lesen besser für den Kopf als bewegte Kurzfilme.
2 – 3 Ideen die ich hatte oder die an mich herangetragen wurden habe ich umgesetzt. ich hab also seit langem mal wieder ein wenige was mit PHP, HTML und Co umgesetzt. Das befriedigt mich immer sehr.
Und einigermaßen regelmäßig hab ich auch gebloggt.
Nicht so gut gelaufen
Leider lass ich mich weiterhin zu sehr vom Job einnehmen. Zu den noch nicht abgeschlossenen Probleme des letzten Jahres sind bereits mit Beginn dieses Jahres neue dazu gekommen. Wir haben es kommen sehen, konnten es aber nicht verhindern.
Jetzt müssen wir uns damit beschäftigen den Schaden einzugrenzen, neue Workaround ’s zu finden und so weiter. Das alte Spiel. Es kostet mich viel Kraft. Am meisten Kraft kostet es mich, das ich die Dinge nicht alleine lösen kann. Ich muss mich erklären, muss den Kollegen dinge erklären.
Vor meinen Augen ist alles klar. Ich sehe die Strukturen und die Komplexität. Die Kollegen um mich herum sehen nur einen grauen Nebel und wollen – nein müssen – geführt werden. Immer auf der Suche nach der einen schnellen Lösung und dann ist alles wieder gut. Das Stresst mehr, also das eigentliche Problem. Wie kann ich den Nebel wegbekommen?
Weil das so ist, bin ich nach der Arbeit zu nur noch wenig zu gebrauchen. Richtig wäre jetzt, meinen Körper zum Sport zu schleppen und mich Fit zu machen. Das hab ich bisher nicht geschafft.
Statt dessen befülle ich meine ToDo-Liste mit vielen kleinen Happen in der Hoffnung das ich die auch wirklich abarbeiten werde.
