MagentaCLOUD hack => direkt auf Freigegebene Dateien zugreifen

Früher musste man nicht nur für die Größe des Speicherplatzes im Internet bezahlen, sondern auch für den Traffic den dieser Verursacht hat. Daher war es bei vielen Communites und Foren ganz normal das Avatare und anderes schnödes Beiwerk zwar eingebunden werden konnten, dazu aber bitte nicht auf den Host des Betreibers gespeichert wurde.

Viele User haben Ihre Bilder und Gifs dann bei einem der damals frühzeitigen Cloudanbieter abgelegt und dann dort eingebunden. Das wiederum führte zu vielen vielen Zugriffen auf vielen kleinen Datenmengen in den Clouds. Das wiederum war nicht gewünscht, denn eigentlich ist ein Cloudspeicher nicht zwingend auf permanente Zugriff ausgelegt.

Wie auch immer. Die Anbieter von Clouds haben sich Mechanismen ausgedacht um diesen „Mißbrauch“ zu unterbinden. So auch bei der MagentaCLOUD. Dort kann man Dateien und Ordner freigeben, erhält einen Link über den man auf die Freigabe zugreifen kann, aber kommt nicht direkt an die Datei sondern lediglich auf eine Weboberfläche von wo aus man die Datei öffnet . Das funktioniert. Ist aber nicht immer das gewünschte Ergebnis.Möchte man einen direkten Zugriff auf die Datei als Download ermöglichen, geht man wie folgt vor:

Man ruft den Share im Browser auf. Klickt dann mit der rechten Maustaste in die Seite rein und wählt im Menü Prüfen oder Untersuchen aus (hängt etwas vom Browser und der genutzten Version ab). Auf jeden Fall wird das Bild dann geteilt und im rechten Bereich erscheint allerlei kryptischer Kram. Es findet sich dort ein Reiter Console. Anklicken. Jetzt links den Downloadbutton betätigen. Der Download startet und in der Console zeigt sich ein Link. Diesen kann man kopieren und verteilen. Wird dieser Links aufgerufen erfolgt der direkte Aufruf / Download.

Viel Spass :O)

2 Kommentare

hkraspi2 21. November 2017 Antworten

Suuuper Tipp, Danke!

Und es geht noch einfacher:

1) E-Mail mit Link Einladung öffnen
2) RECHTSklick auf den Button „FreigabeÖffnen“ und Link-Adresse kopieren (nach Clipboard)
3) Linux Commandprompt holen und Eingabe:
wget –tries=3 $(echo „https://www.magentacloud.de/lnk/ABcdDEfg“ | sed s@lnk/@api/sharelink/download?id=@g)
https… ist der mit MITTELKlick gepastete Link

Der Trick: den Substring im ShareLink ‚lnk/‘ ersetzen durch ‚api/sharelink/download?id=‘
Also: https://www.magentacloud.de/lnk/ABcdDEfg ändern in https://www.magentacloud.de/api/sharelink/download?id=ABcdDEfg

Wenn man den Link mal in einer Variable gespeichert hat z.B. MyLink=https://www.magentacloud.de/lnk/ABcdDEfg
kann man dann immer den gleichen wget Befehl nutzen und muß ggf. nur noch die Variable MyLink updaten:
wget –tries=3 $(echo „$MyLink“ | sed s@lnk/@api/sharelink/download?id=@g)

man könnte das sogar auf die Variable MyShare=ABcdDEfg reduzieren:
wget –tries=3 https://www.magentacloud.de/api/sharelink/download?id=$MyShare

Der Download landet dann in der current directory (pwd) unter dem Namen: download?id=ABcdDEfg
Ein erneuter Aufruf des o.g. wget erzeugt dann eine „hochgezählte“ Datei mit dem Namen: download?id=ABcdDEfg.1

Der Link darf -wie bereits erwähnt- kein Passwort haben.

faulthiel 22. November 2017 Antworten

Danke für deine Tipp. Ob das nun wirklich einfacher ist….

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