Geschichte 1 – Das Kollegen Geschenk

Weil das alle so machen, ist es auch bei einer, nicht näher benannten, Abteilung bei der Telekom üblich das an allen Runden Jubiläen Geld gesammelt wird und der Jubilar damit beschenkt wird.

Das ganze stresst alle, weil zwar alle sagen: Klar müssen wir was schenken, aber gleichzeitig keiner weiß, was man schenken soll. Es wird also ein Gutschein gekauft und dazu sich dann noch irgendwas, mehr oder weniger, nettes oder witziges gereicht. Nur die Gutscheine wäre ja zu unpersönlich. Geht ja nicht.

Die beschenkte Person bedankt sich artig, hat aber erstmal keine Idee was es mit dem Gutschein anfangen soll. Wenn die Schenkenden bei der Gutscheinauswahl zu speziell waren (Erlebnisgutschein vom Jochen zum Beispiel) kann es sein das dieser verfällt. Ist es einer für den nächsten großen Elektronikdiscounter, geht die Kohle in den nächsten Fernseher oder Staubsauger. Auf jeden Fall wird sich die beschenkte Person später nicht daran erinnern das ein Teil davon von den lieben Kollegen gespendet wurde.

Die beschenkte Person erwähnt aber noch das man ja eigentlich 10 € pro Person sammeln würde und nicht nur 5. Schnell wird noch ein Gutschein nach organisiert.

Geschichte 2 – Das Anstandsgeschenk

Es ist Muttertag oder Geburtstag der Mutter, des Vaters, des Onkels, der Schwester oder was auch immer. Die Person steht mitten im Leben und hat sich mit all den notwendigen und unnötigen Dingen des alltäglichen schon lange eingerichtet.

Alle geladenen Gäste sind der Meinung das diese was mitbringen müssen. So mit leerer Hand vor der Tür stehen, das ist ja richtig doof. Alle überlegen sich ne Kleinigkeit. Ein Blumengesteck vom Floristen, ein Buch das es gleich doppelt gibt, irgend ein Nippes zum hinstellen von Nanu Nana.

Die beschenkte Person finden das Blumengesteck doof, von dem Buch hat man schon die Verfilmung gelesen und den Nippes kann man ja weiterverschenken.

Fazit

Geschenke schenken ist nur dann toll, wenn es sich ergibt und wenn die beschenkte Person das geschenkte wirklich braucht. Man sollte nicht aus Anstand und Zwang schenken. Da hat nun wirklich keiner was von.

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