Dieser Artikel gehört zu einer Reihe von Beispielen, die Skizzieren sollen wie unsere Gesellschaft mit einem bedingungslosen Grundeinkommen aussehen könnte.

Daisy ist kurz davor Ihren Schulabschluss zu machen. Es wird ein Abitur werden. Kein sehr gutes. Aber Abitur ist Abitur. Daisy hat allerdings noch keine Ahnung was Sie mir Ihrem Leben Anfangen soll. Die Eltern von Daisy möchten das sie möglichst schnell Geld verdient. Ein Job mit Sicherheit und guten Einkommen soll es werden. So beginnt Daisy eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Ein Job der Sie von Anfang an langweilt und nicht interessiert. Sie macht immer nur so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Dennoch wird sie nach der Ausbildung übernommen. Daisy hat keine Chance. Ihr wurde beigebracht das nichts, aber auch gar nichts über ein gesichertes Einkommen geht, also kann sie die Festeinstellungen nicht abschlagen. Sie bekommt früh Kinder um etwas anderes zu sehen als die Bank. Später geht sie auf teilzeit arbeiten. Sie ist aber nie richtig dabei. Nicht bei den Kindern, nicht bei der Arbeit. Sie ist niemals glücklich. Sie versucht sich das Leben zu versüßen. Sie gönnt sich was. Das hat sie ja verdient. Urlaube, viele Schuhe shoppen und so weiter.

In einer Gesellschaft in der es das bedingungslose Grundeinkommen gibt, hätte Daisy sich bei der Berufsfindung zeit lassen können. Wenn Ihre Eltern sie unter druck gesetzt hätten, wäre sie eben ausgezogen. Vielleicht wäre sie gereist oder hätte sich in verschiedenen Jobs ausprobiert. Vielleicht wäre sie am Ende auch Bankkauffrau und Mutter geworden, aber aus den richtigen Gründen. Vielleicht hätte sie auch keinen Job erlernt. Aber sie wäre Glücklich geworden, den sie hätte sich ihren Weg aussuchen können.

 

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